Gezeiten / Tides

Please find English translation below  💗

Enigma – Morphing Thru Time

Das Gute an der inneren Einkehr ist, dass du sie überall vollziehen kannst, völlig unbemerkt von den anderen. Du brauchst im Grunde nur irgendwo sitzen und so tun, als würdest du auf dein Handy starren, während du mit offenen Augen in dein Inneres guckst … Kommunikation mit dem Selbst, sozusagen, lach.  Ach, bloß Gedanken. Es ist erstaunlich, wie „das Leben“ uns lenkt, vor allem, wenn wir glauben, die Kontrolle zu „haben“.

In Großbritannien deutete einiges darauf hin, dass sich das Blatt wieder zu wenden begann, von scheinbar konservativ und in Wirklichkeit beruhend auf der Prämisse eines „Ich!“, das ausgeweitet wurde auf eine spezielle Gruppe, sich stets bezog auf eine glorifizierte Vergangenheit, unter Ausblendung der Realitität der Vielen, die schlicht ausgebeutet worden waren. Immer schön die Kleinen untereinander aufhetzen, damit ja keine Einigkeit entstehen und auffallen könnte, dass es stets um die Bequemlichkeit von Eliten geht.  Auf die andere Seite, der vielen verschiedenen Gleichen im selben Raum (theoretisch, es wird sich weisen). Spannend.

Der Exzellenz-Gedanke. Wettbewerb. Immer besser, höher, weiter! Verbissenes Streben, dazuzugehören, dabei schön konservativ an alten Traditionen (nicht unbedingt Werten, manchmal – oft? – diese verhöhnend, ok, das ist jetzt aber schon wertend, gell, Silvia? Wer bist du, dass du urteilst? … Einfach Silvia. Was tue ich  mit der Wahrnehmung, die eben „meine“ ist????)  festhaltend, damit die Wirklichkeit des stetigen Wandels (Weltreiche kommen und gehen, eines nach dem anderen ….) ertragen werden kann, eben die Scheinbarkeit von „Kontrolle“ aufrecht erhalten bleibt.  Sie wird bewusst ausgeblendet, wir (jedenfalls die „Auserwählten“, also sicher nicht die Verfasserin dieses Textes, „falsche“ Geburt, selber schuld usw.) sind ja Schöpfer:innen.  (Sind wir tatsächlich, mit dem Licht und vor allem mit den darin geworfenen Schatten, und damit sind jetzt nicht die Illusionen gemeint, sondern unsere eigenen „Garstigkeiten“, die allesamt wieder einer eignen Einkehr bedürfen, um mit kantischer Urteilskraft so aufrichtig wie möglich mit tiefem Gefühl für die Achtung vor dem Gesetz betrachtet zu werden, um in der Lage zu sein zu handeln anstatt stets „nur“ zu reagieren …)

Sie betrat einen inneren Raum, das letzte Drittel ihres Lebens. Sie wurde demütig, denn ihr Körper gab nach. Das war gut so, denn wir müssen nicht ewig leben, wenn wir es eh schon tun, seit Anbeginn dessen, was Zeit genannt wird, weil unserem Verstand und sogar unserer Vernunft die Begriffe fehlen für das, was wir uns ja nicht mal vorstellen können, was gut war, … alles, auch Gedanken, in Spiralenform, Oben ist gleich Unten, und so weiter.

Da musste sie durch, das wollte sie auch.

Wie schön das Leben doch war, es nahm ihr manchmal den Atem und oft stockte ihr vor Angst das Blut in den Adern, aber wie durch ein Wunder begann es immer wieder zu fließen, zu fließen … Vertrauen …

NAMASTE!

© Silvia Springer 
© Silvia Springer

The good thing about introspection is that you can do it anywhere, completely unnoticed by others. You basically just need to sit somewhere and pretend to stare at your cell phone while you gaze into your inner self with your eyes open … Communication with the self, so to speak, laugh.  Oh, just thoughts. It’s amazing how „life“ guides us, especially when we think we’re „in control“.

There were indications in the UK that the tide was beginning to turn again from seemingly conservative and based on the premise of a “ Me!“ that was extended to a specific group, always referring to a glorified past, ignoring the reality of the many who had simply been exploited. Always inciting the little ones among themselves, so that no unity could arise, and it could not be noticed that it is always about the comfort of the elites.  On the other side, the many different equals in the same room (theoretecally. Time will tell …). Exciting.

The idea of excellence. Competition. Always better, higher, further! Doggedly striving to belong, while remaining beautifully conservative to old traditions (not necessarily values, sometimes – often? – mocking them, ok, that’s already judgmental, isn’t it, Silvia? Who are you to judge? … Simply Silvia. What do I do with the perception that is „mine“ ????), holding on so that the reality of constant change (empires come and go, one after the other ….) can be endured, to maintain the appearance of „control“.  It is deliberately hidden, we (at least the „chosen ones“, certainly not the author of this text, „wrong“ birth, self-inflicted etc.) are creators.  (We are, with the light and above all with the shadows cast in it, and this does not mean the illusions, but our own „nastiness“, all of which require our very own contemplation in order to be viewed with Kantian judgment as honest as possible with a deep sense of respect for the law, in order to be able to act instead of always „only“ reacting …)

She entered an inner space, the last third of her life. She became humble as her body gave way. That was a good thing, because we don’t have to live forever when we already do, since the beginning of what is called time, because our mind and even our reason lack the concepts for what we can’t even imagine, what was good, …everything, including thoughts, in spiral form, above equals below, and so on.

She had to get through it, she was willing to.

How beautiful life was, it sometimes took her breath away and often her blood ran cold with fear, but miraculously it always began to flow again, to flow … Trust …

 

Translation with  a little big help of … DeepL 💗🪷

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