In Lichtenberg, Berlin

Die morbide Eleganz vergangener Industrie. *** The morbid Elegance of long gone Industry.

Und wenn sie schon gestorben sind …

… erzählen die Schlösser noch ihre Geschichten. Auch die von jenen, welche diese Steine im Schweiße ihres Angesichts aufeinander geschlichtet haben, im Auftrag des Königs Architekten, sowie die  mehr oder weniger schamvoll verschwiegen Geschichten, Intrigengeschmiede, Liebesgeflüster, Dienstbotengetuschel und dergleichen, denn die Mauern, die schweigen wie ein Grab (oder hörst du sie wispern?). Eine Augenweide jedenfalls,…

Brandenburger Tor

Was dieser Boden nicht schon alles ertragen hat und was er nicht schon alles aufgesogen hat, und was nicht alles bereits geschehen ist und  was die Pfützen dort nach jedem Regen oder Schauer oder Sturm gespiegelt haben …  fragt‘ ich mich als Wanderin auf diesen Pfaden … gestern war’s ein berückend schöner blauer Himmel, ein…

Vor dem Frühling

Wenn der Boden,  die Bäume und Sträucher grau sind vor scheinbarer Leere, sie wirken wie erstarrt, die Sonne sich hinter bleischweren Nebelvorhängen verbirgt und nur die allernötigsten Strahlen sendet, so dass wir zumindest wissen es ist Tag … … dann … fällt das Warten manchmal schwer und manchmal nicht …

Montag

Beginn des Hürdenlaufs …. take care!

Silberne Schwingen

am Rande der Nacht schweigsamer Aufbruch einer Majestät welche mir völlig unverhofft die Ehre erwies einer ganz privaten Audienz

Noch ist es Winter

Da und dort lässt sich ermattet und ausgelaugt die Vergangenheit nieder und reminisziert auf eisigem Grund. Der letzte Sommer ist weit. Der kommende auch. Das Herz sehnt sich und hofft auf den Frühling. Selbst der lässt auf sich warten. Obwohl hier und da er erste Zeichen setzt. Geduld.

Gaia wartet … / Gaia waits …

sie ist ganz still bevor der Frühling kommt sammelt konzentriert die Kräfte ihre Träume des Universums Samenkörner in den Boden gelegt sie wurzeln bereits nur wir können das noch nicht sehen wer fühlt der weiß ohnehin welche Träume sind wir? Züge in Bewegung oder abgestellt auf scheinbar totem Gleis? wie kann das sein? „Tod“ mitten in…

Finde den Fehler …

Mehr! MEHR! MEHR!!! VIEEEEEEL MEEEEEHR! Was für eine Mär … … und eine schiefe Optik …

Diese Geister, die wir selber riefen …

…aus längst vergang’nen und auch jüngsten Tagen bestimmen heute uns’re Welt. Weisen mit zittrig-dürren, klammen Fingern in eine nahe und auch in eine ferne Zukunft, die uns nicht gehört. Auch das Jetzt gehört uns nicht. Wir sind ihm nur geborgt. Gäste bestenfalls, Reisende durch die Nächte und die Tage uns’rer aller Seelen. Wir kommen und…

Das ist Schnee von gestern

Er ist geschmolzen. Heute brauchst du ein Boot, mich zu erreichen. Oder  ein geflügeltes Pferd. Deine Wahl.

Einer geht …

.. und glaubt sich ungeseh’n. Eine schaut. Doch. Keiner ist  verlor’n im Raum.  

Uncertainty

The Ice we walk on is very thin, my child. Beware. Let’s try not loose ground beneath our feet …

Hauptbahnhof Wien

Wir kommen an, wir fahren ab. Wir sind allein, wir sind zu zwei’n. Wir sind so viele, haben tausend und so wenig Ziele …

Reflexion

Wie lange war ich nicht Gefangene der Liebe sondern Gefangene meines uneingestandenen Wunsches geliebt zu werden? Und als ich endlich ihn mir eingestand, fand ich den Schlüssel zu mir selbst. Und welch‘ eine Überraschung! Als ich die Türe öffnete zu meinem Innersten fand ich sie: die Welt.