Heilige Orte / Holy Places

Dort gehörst du hin. / That’s where you belong to. Es ist möglich. / It’s possible. Wenn es nicht möglich ist, wo ist dann dein Herz? / If it is not possible, well, where is your heart then?  

Schattenspringen in New York (5)

Unmöglich, diese Stadt in weniger als zwei Wochen zu erkunden. Unmöglich, eine Auswahl zu treffen. Zu sehr interessierten sie diese Straßen, Parks, Plätze und vor allem: ihre Menschen. Also ließ sie sich – wieder einmal, wie fast immer, wenn sie auf Reisen war – treiben. Sie ging einfach und folgte … ihrer Neugierde. Der Plan,…

Schattenspringen in New York (3)

Oh, die Stadt überwältigte sie. Sie wanderte durch die Straßen, den Blick schweifend wie ein langhalsiger Vogel, um ja keinen der Abermillionen Eindrücke, die auf sie einströmten, zu verpassen. Natürlich wusste sie, ein unmögliches Unterfangen. Sie fasste nur wenig. So wenig. Sie wanderte. Wanderte. Wanderte. Fing Momente ein mit ihrer Kamera. Merkte mit jeder Stunde,…

Schattenspringen in New York (2)

Ein heftiger Regenguss zwang sie, unter einen Hotelbaldachin zu flüchten. Dort stand sie, zusammen mit dem Doorman des Hotels, und wartete. Sie sprachen über den Regen, er meinte, er würde Stunden andauern. Die Straßen schienen leer. Hin und wieder ging ein Passant – mit oder ohne Regenschirm – vorbei. Eine alte Frau schob ihren Rollator vor…

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (12)

Die Springerin, ihres eigenen Schattens immer gewahr, dankte der alten Stadt. Zu reisen kann Flucht bedeuten, oder aber Ankunft. Je nachdem. Dies ist wohl jeweils die Wahl des Reisenden. Bewegung ist … Ich verneige mich. Namaste!

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (11)

Am Tag vor dem Abflug wollte sie nochmal den Strand ausgiebig genießen. Stadt hatte sie in der ihren im Grunde eh genug. Obwohl ja jede über ihre wirklich eigene Seele verfügt, und Amsterdam hatte da etwas, das der ihren doch sehr entsprach. So putzte sie ihr Gefieder, gewissermaßen, und schritt dann los, ging an den smarten…

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (10)

Zur Metro … schnell … ! … und in jeglicher Bewegung liegt ein Kern der Stille, in jener die Kraft, aus der  / dem das All / all das geboren wird … völliger Stillstand  – Tod, Neugeburt. Flucht, unmöglich. Daher: sei. Einfach.

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (9)

Ein Abstecher nach Haarlem (Abstecher, seltsames Wort eigentlich, wie die Springerin fand. Sie hatte keineswegs vor, irgendwen oder was abzustechen. Sie wollte nur sehen, was in Erscheinung trat, … ). Sie verbrachte also einen langen Nachmittag nach Haarlem … Fortsetzung folgt

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (7)

Die Schuhe, die sie noch lange würde tragen können … auf vielen Reisen und auf noch mehr Wegen, außer vielleicht … in die Oper oder so … (und Tango tanzen würde sie auch nicht unbedingt mit ihnen …) Fortsetzung folgt.

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (6)

So hüpfen wir denn, Königin, zwischen den Regengüssen hin … schneller als die Monde kreisen …. (ziemlich frei nach Shakespeare) … … allerdings dauerte der Regen nie lange an. Kurz und heftig fielen die Güsse jeweils aus. Und als die Springerin dann auch noch das passende Schuhwerk fand, brachte sie nichts mehr aus der Fassung….

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (5)

Fortsetzung … Feiernde Menschen. Die Musik hatte sie schon von weitem gehört. Nun stand sie vor dem Gebäude, offenbar so etwas wie einem buddhistischen Zentrum. Das Fest allerdings fand etwas weiter entfernt in einem Strandcafé statt. Sie konnte die Menschen schemenhaft erkennen. Kinder tollten herum. Der Junge von vorhin war verschwunden, vermutlich hinter der nächsten Sanddüne,…

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (4)

… Fortsetzung … Das Kind stand einfach da und schaute eine Weile zu, beobachtete sie, wie sie fotografierte. Es winkte ihr schließlich zu: es hieß die Springerin zu folgen. Sie zögerte keine Sekunde … sie erklomm die Sanddüne … und fand … … Fortsetzung folgt …

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (3)

Fortsetzung … Und am Abend ein Spaziergang am Meer … was für eine Entdeckung, mit der sie überhaupt nicht gerechnet hatte. Im Inserat stand nichts davon, dass der Strand keine fünf Minuten vom Appartement entfernt lag. Lediglich wurde erwähnt, dass es ganz in der Nähe eine Straßenbahn gab, mit der man ungefähr zwanzig Minuten fuhr,…

Amsterdam – die Springerin auf Reisen … (1)

Sie reiste in der Walpurgisnacht – der richtigen, gemäß dem Stand des Mondes, nicht des Kalenders – los. Als der Flieger über der Stadt kreiste, um zur Landung anzusetzen, hing er – der Mond, nicht der Flieger – rund, schön, ernst, weiß und sagenhaft stumm am Himmelszelt und verhieß, so beschloss die Springerin, nur Gutes….

Lingfield, England

Housesitting, 1989 Einen ganzen Sommer lang. Ein Cottage aus dem 16. Jahrhundert. Es war ein Gefühl der Trunkenheit, und ich ganz schön albern. Hätte Will Shakespeare vorbeigeschaut, wäre ich nicht einmal erstaunt gewesen, im Gegenteil war ich verwundert, ihm NICHT zu begegnen … Der Garten ein Traum. „Hüpfen wir denn, Königin, schweigend nach den Schatten hin…

Irland

1990 Irgendwo bei Shannon …      

Rom(e)

  Was hätte er uns heute zu sagen? / What would he tell us today? 2008

Art Deco in Rom(e)

Was man an Regentagen so tut: in alten Fotos stöbern … / On rainy days: browsing through old photographs … (Ein Wohnhaus in Rom /  A Roman Appartement Building, 2008)

Die Wildnis in dir

Sie tauchte ein, in diese Ruhe, die sich überall ausbreitet, wo Bäume waldartig zusammen stehen, sich kleine Flüsse durchs Erdreich schlängeln, um in Teiche zu münden, in denen sich die Welt, so wie sie grade ist, jeweils widerspiegelt. Heute war es die Wintersonne, die den kahlen und stumm in die Höhe ragenden Riesen einiges an…

In Lichtenberg, Berlin

Die morbide Eleganz vergangener Industrie. *** The morbid Elegance of long gone Industry.

Und wenn sie schon gestorben sind …

… erzählen die Schlösser noch ihre Geschichten. Auch die von jenen, welche diese Steine im Schweiße ihres Angesichts aufeinander geschlichtet haben, im Auftrag des Königs Architekten, sowie die  mehr oder weniger schamvoll verschwiegen Geschichten, Intrigengeschmiede, Liebesgeflüster, Dienstbotengetuschel und dergleichen, denn die Mauern, die schweigen wie ein Grab (oder hörst du sie wispern?). Eine Augenweide jedenfalls,…

Brandenburger Tor

Was dieser Boden nicht schon alles ertragen hat und was er nicht schon alles aufgesogen hat, und was nicht alles bereits geschehen ist und  was die Pfützen dort nach jedem Regen oder Schauer oder Sturm gespiegelt haben …  fragt‘ ich mich als Wanderin auf diesen Pfaden … gestern war’s ein berückend schöner blauer Himmel, ein…

Greek Summer’s Memories

High Spirits & philosophy TIME a great gift BE nothing more is demanded only perceive feel think love BE    

Memories of Past Summers

it was a time  of pure tranquility blessed concentration on body & mind soul sighed in relief the spirits were high outside reflected inner self my body was no cage it was a miracle belonging only to life itself

Past Summers : Corfu Chicks.

Memories fading softly falling into past … tender times gone. We did not know then that we were already dying. When you’re dying you’re still alive. Moment of death becomes rebirth. So why worry?  

A Long Winter’s Night Dream

Oh, those lovely moments of summer. Can you hear water’s soft ripples? Do you remember the skate  elegantely floating by? I love the salty scent of sea. Sun on my skin. And time as if there was no time.