Projekt: „Reisende in der Zeit“ – „Traveler in Time“ Teil/Part 12

Mont St. Michel · Mike Oldfield

August 1985

Es war eine Fahrt, die sie wohl nie vergessen würde. Sie war völlig verzaubert von diesem Ort.

Als es zu dämmern begann und sie  über das Watt blickte, stimmte im Kloster über ihren Köpfen der Chor seine Lieder an.

In welchem Jahrhundert sind wir grad, fragte sie sich und vergaß beinahe zu atmen.

***

It was a ride she would probably never forget. She was completely enchanted by this place.

As dusk began to fall and she looked out over the mudflats, the choir in the monastery above her head began to sing.

What century are we in now, she asked herself, almost forgetting to breathe.

Mont Saint-Michel 1985 © Silvia Springer

18 Kommentare Gib deinen ab

  1. dwege sagt:

    a) verspätete antwort: das kleine ding ist explosiv, doch eine dynamitstange ist nie bunt, es lohnt sich manchmal, genauer hinzusehen und die eigene antwort zu hinterfragen. es ist eine rakete, mit der das neue jahr begrüsst wird. hingegen ob es im einzelnen sinnvoll ist, wie viel schaden damit hoch gerechnet entsteht, unfälle nicht mitgezählt, für einige sekunden spaß, also in massen bedenklich.

    b) Isabelle Adjani als Camille Claudel, aufwühlende dramatik. sie hat mal eine engagierte lehrerin gespielt, mit problemschülern kunterbunt aus sozialen brennpunkten – gegen ihr schönes image.

  2. syl65 sagt:

    At the time it must have been a breathtaking site to leave such a lasting impression.

    1. diespringerin sagt:

      Oh, yes, it was, and I’ll never forget the sound of the choir … I wonder, if the monks are still there …

      1. syl65 sagt:

        A beautiful and sacred memory.

  3. dwege sagt:

    da war ich auch mal, während eines campingurlaubs mit 2 freunden und 3 kindern, mein sohn sebastian war 3, im januar wurde er 51 / das kann passiere, wenn man durch die zeit restrt / erinnere vieles bis ins detail / heute habe ich oft schonj vergessen, was gestern war.
    liebe grüße
    dietmar

    1. diespringerin sagt:

      Muss damals noch schöner gewesen sein, weil vermutlich noch weniger touristisch vermarktet als Mitte der 80er? Tourismus ist wirklich eine gewaltige Maschinerie geworden, so wie der Sport, wie Hollywood, wie eigentlich so ziemlich alles … dabei bedeutet zu reisen doch ganz etwas anderes, nicht wahr?

      1. dwege sagt:

        allerdings, leider verhindert es für mich die lust zu reisen. war zu der zeit in der bretagne, unvergessen eine freundschaft mit einer französin, die uns öfter einlud, trotz sprachproblem. mit einem freund spielten wir gemeinsam lieder auf der gitarre, ich schlecht, doch ich improvisierte gesang. ein wort von ihr über die deutsche harte artikulation war lustig, hab ihn noch im kopf, fällt mir jetzt nicht ein. damals waren wir die einzigen deutschen, zum abschied machte sie ein großes essen für uns, 3 männer, 3 kinder.
        zum massentourismus 2 extreme: venedig 1988, ich war sehr früh in einer ausstellung, de chirico, klasse erlebnis. als ich raus kam, war ich geschockt von den menschenmassen, nahm den nächstn zug weiter in andere städte, da war es erträglicher, BOLOGNA, FLORENZ, NEAPEL am freiesten, MAILAND ebenso wie ROM zu groß, endlose fußwege, ein marathon durch große kunst in museen.
        noch extremer war prag 2008. mit naiver vorstellung vom alten prag hin, überall massenweise touris, es schwierig fotos zu machen. bekam hohes fieber, lag noch 2 tage im bett, fuhr mit fieber zurück nach köln. i
        habe eine menschenmenge phobie, immer schon.
        viel text, doch spontane kommunikation.
        LG dietmar

      2. diespringerin sagt:

        Da, wo ich geglaubt habe, in Touristenschwärmen zu ertrinken, das war in Amsterdam, die Innenstadt, um den Bahnhof herum. Und das Van Gogh-Museum! Wahnsinn! Aber ich fand dann noch ein paar schöne, ruhige Plätzchen, und wohnen tat ich sowieso etwas außerhalb, zehn Minuten vom Strand, wo halt nur Einheimische waren, war dann noch echt schön. Ich war mal die einzige Österreicherin in einer Gruppe Deutscher, das war auch lustig, die Dialekte sind doch grundverschieden, obwohl ich – echte Wienerin, mit typischen Einschlag, aber doch relativ hochdeutsch-sprachig bin. Es ist so wie British und American-English :) hat alles seine eigenen Qualitäten. Spontane Kommunikation, find ich gut …

      3. dwege sagt:

        mal schweigen kann auch spontane kommunikation sein, bloß fehlt hier die nonverbale sprache des gegenübers.

        🎎 das sollen jap. puppen sein?

      4. diespringerin sagt:

        Also, ich habe es gezoomt aufs 400fache …. ja, mit einiger Phantasie könnten das welche sein … und ja, ich gebe dir recht, über das schweigen …

      5. dwege sagt:

        ich seh zwar schlecht, links 30%, doch das gehirn ergänzt die unschärfe links und so ist räumliches sehen trotzdem möglich. nur mit dem normalen auge, ohne das unscharfe, sehe ich flach und ein sehr schmales gesichtsfeld.
        du meinst das kleine smiley, auch hier ergänzt das gehirn die andeutung des kleinen bilkds.
        da ich immer sehr detailliert wahrnahm, hat sich mein gehirn dem angepaßt. lesen im normalen buch geht nur anstrengend, doch sogar am kleinen handy kann ich kleine texte gut lesen, weil ich größere absätze erfassen kann, nicht zeile für zeile mit den augen „scanne“ – so las ich früher sehr schnell bei der korrektur längere texte und entdecke fast noch immer, schreibfehler, sei es nur ein falscher buchstabe im wort.
        schlimmer ist mein hörvermögen, höre keinen ton wnn das festnetz telefon klingelt.
        vielleicht vom vielen hören mit kopfhörer, doch mit kopfhörer höre ich wiederum gut, muß an usb-lautsprechern soga leiser stellen.
        SEHEN & HÖREN war zeitlebens wichtig und ist s noch.
        so, jetzt doch mal viele buchstaben getippt, mit tastatur no problem, doch am handy tippe ich sogar langsam mit dem zeigefinger falsche buchstaben. staune immer, wenn ich speziell frauen sehe, die mit rasanter gschwindigkeit über die handy tastatur huschen und ohne zu kontrollieren sofort senden.
        🎁🎭🎨🎉🖼🎀🎈🎞🧵🧶🛒🎑🥾 dietmar 8 ohne kontrolle gesendet

      6. diespringerin sagt:

        Oh, ja, wenn ich ohne Brille auf Handy schreibe und mir einbilde, ich sehe eh noch gar nicht so schlecht und mir dann im Nachhinein die Botschaften anschaue, die ich gesendet habe, habe ich mich selber (und die Empfänger) schon herzlich zum Lachen gebracht mit teilweise echt witzigen völlig unbeabsichtigten Wortkreationen …. 🤣😊😂😂😂

      7. dwege sagt:

        mir verschwindet oft das eingabefeld bei kommentaren, falsche taste, manchmal dachte ich bei längerem text, besser daß es nicht gesendet wurde – wiederholen kann ich spontan geschriebenen text nicht mehr.
        vorhin zu früh gesendet, schreibfehler.
        daß es unbeabsichtigt lustig sein kann, ist doch schön :-)
        hab die ganze nacht durchgearbeitet, mußte erst mal überlegen, was ich machte, naja, ich seh das noch sehr gelassen 🧨rate mal, was is das :-)

      8. diespringerin sagt:

        Eine Dynamitstange????

      9. dwege sagt:

        ich seh grad im bett liegend am monitor ANNA KARENINA mit der schönen Sophie Marceau, solche filme seh ich gern, nie langweilig, auch ästhetisch schön, landschaft, gärten, schlösser, feine damen, pferde, kutschen, kostüme, accecoires. :-)

      10. diespringerin sagt:

        Die Sophie, ach, ich erinnere mich noch lebhaft daran, als „La Boum“ in die Kinos kam …. :)

      11. dwege sagt:

        sie ist 55, hat schon zahlreiche rollen gespielt, sah sie 2x als tochter von D´artagnon: BIN ALT, hab sie verwechselt mit Isabelle Adjani, sogar sehr ähnlich. / LA BOOM werde ich mir auch ansehen, 1980/1980, 1982 seh ich in gogle, werd ich mir ansehen, das verjüngt vielleicht :-)
        ; ; AVE

      12. diespringerin sagt:

        Ach, die Isabelle Adjani, da ist mir vor allem die Camille Claudel in Erinnerung, und war sie nicht auch in Nosferatu????

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