Istanbul!

Please click to listen: Steam (Hamam: The Turkish Bath) 1997 – Original Motion Picture Soundtrack

Alle Bilder und Text Copyright Silvia Springer / All photos and words Copyright Silvia Springer

Sie verbrachte eine Woche in Istanbul … die Stadt der Katzen und Moscheen …  Bildergalerie zum Durchklicken!  / She spent a week in Istanbul… the city of cats and mosques… please click through the gallery!

Eine atemberaubende Stadt, in der sich zwei Kontinente treffen und Geschichte jeden Zentimeter des Bodens tränkt aus Zeiten, als sie noch Byzanz und Konstantinopel hieß … laut, donnernd, chaotisch, einer geheimen Choreographie folgend, mit Menschen, so geduldig und gelassen, gottergeben und freundlich, dass es zu denken gibt. Arm und Reich. Ganze Stadtteile, die durch Gentrifizierung zu einer einzigen Baustelle wurden, wo gehen nur all die ehemaligen Bewohner hin? Luxusappartements für Touristen (das, in dem sie untergekommen waren, würde nach Fertigstellung des Viertels wohl nicht mehr für sie leistbar sein … reiner Zufall, dass sie es gefunden hatten …). Ein Problem, das wohl viele Städte betrifft, nicht wahr?  Tourismus, ein Segen und ein Fluch? Was wollen wir, wenn wir reisen? Und hat Reisen wirklich etwas mit Tourismus zu tun? Wer zahlt den Preis? Sie kam nicht umhin, sich immer wieder diese Frage zu stellen, auch in Hinblick auf den Massentourismus in ihrer eigenen Stadt. Jemand sagte, in Istanbul würden die Touristen ausgenommen … wo nicht, bitte? Und ja, es gab Orte, die sie tatsächlich flohen, weil vom Tourismus ausgelutscht, aber das kannte sie auch aus anderen Städten. Tourismus ist ein Geschäft, Reisen eine Sehnsucht, die Sehnsucht, neue Ufer zu erkunden. Wo ist das heute noch möglich? Und wenn wir es tun, was treten wir damit los? Es ist so wie mit dem Häuschen im Grünen, nicht wahr, wofür dann etliche Waldstücke gerodet werden, damit … nicht wahr? Ach. Die Sehnsucht. Und die Menschen.

Die Welt ist so schön. Und könnte sehr friedlich sein. Denn die meisten Menschen wollen einfach nur leben und ein bisschen Spaß und Freude an ihrem Leben haben. Dazu bedarf es weniger und mehr als wir als Menschheit offenbar zustande bringen, oder vielleicht schaffen wir es doch?  Sie wusste, es war möglich, und daran hielt sie – allen politischen Entwicklungen der Welt zum Trotz, denn alles kam und ging – fest. Es wurden jeden Tag Kinder geboren. Die mussten einfach eine Chance bekommen, die Schönheit der Welt zu erleben. Punkt.

DANKE, Istanbul!

***

A breathtaking city where two continents meet and history soaks every inch of the ground from the days when it was still called Byzantium and Constantinople… loud, thunderous, chaotic, following a secret choreography, with people so patient and calm, devout and friendly that it gives you pause for thought. Rich and poor. Entire neighborhoods that have been turned into a single construction site by gentrification—where do all the former residents go? Luxury apartments for tourists (the one they had stayed in would probably no longer be affordable for them once the neighborhood was completed…pure coincidence that they had found it…). A problem that probably affects many cities, doesn’t it?

Tourism, a blessing and a curse? What do we want when we travel? And does traveling really have anything to do with tourism? Who pays the price? She couldn’t help asking herself this question again and again, especially in light of the mass tourism in her own city. Someone said that tourists are ripped off in Istanbul… where else not, please? And yes, there were places she actually fled because they were worn out by tourism, but she knew that from other cities too. Tourism is a business, travel is a longing, the longing to explore new shores. Where is that still possible today? And when we do it, what do we set in motion? It’s like the cottage in the countryside, isn’t it, for which several areas of forest are cleared so that… isn’t it? Oh. The longing. And the people.

The world is so beautiful. And it could be very peaceful. Because most people just want to live their lives and have a little fun and joy. That requires less and more than we as humanity are apparently capable of achieving, or maybe we can do it after all? She knew it was possible, and she held on to that belief—despite all the political developments in the world, because everything came and went. So many children were born. They simply had to be given a chance to experience the beauty of the world. Period.

THANK YOU, Istanbul!

Translated with DeepL.com (free version)

 

16 Kommentare auch kommentieren

  1. Es ist zu finden unter „Persönlichkeiten/ Skizzen“

    1. diespringerin sagt:

      🙏🏻💗💫

  2. Michele Lee sagt:

    Gorgeous music and photo collection. Thank you for sharing. 😻

    1. diespringerin sagt:

      Thank you, Michele! I saw that movie back in those days, and the pictures of Istanbul stayed with me and it was since then, that I wanted to see this city, which also was always part of our history …. I am so happy, that I could travel with a native speaking friend, it helped to dive deeper into that rich soul of he places we saw …

      1. Michele Lee sagt:

        A wonderful experience for you! 👏🏻💗

      2. diespringerin sagt:

        It certainly was … something stirred my soul … sending big hugs to my sonoran desert sister ….

      3. Michele Lee sagt:

        Hugs wonderfully received and returned to you my sweet sister Silvia, in a beautiful land faraway, whose spirit still dances in the desert. ✨

  3. Gisela sagt:

    Eine historisch gewachsene weltoffene Stadt. Danke für die schönen Bilder. Überall Katzen, das wäre die absolute Streichelzone für mich. Leider kümmert sich anscheinend niemand um Kastration. Auf den Spuren der Vergangenheit durfte ich dank Deiner Fotos ein bisschen mitgehen. Liebe Grüße, Gisela

    1. diespringerin sagt:

      Ja, die Stadt ist so wie du beschreibst. Allerdings auch wirklich eine Stadt der Gegensätze, ich schreibe vielleicht auch drüber, mal sehn. Das mit der Kastration … es gibt Sammelstellen für Katzenspenden, ich glaube, auch dafür, aber … es sind halt WIRKLICH viele Katzen, in einer 20 Millionen-Stadt, und das ist alles schwer zu organisieren, daher finde ich es so wunderbar, dass die Tiere so gut behandelt werden …. eine tolle, tolle Stadt, die ein Erdbeben in der Seele auslöst ….

  4. Eine Katze gefiel mir besonders wegen ihrer unglaublich schönen Augen und feinen Haltung zwischen all dem Blattwerk und den Blüten.
    Diese Katze versuchte ich zu zeichnen sowie eine Passantin, die mir auffiel und gefiel.

    1. diespringerin sagt:

      Da bin ich aber neugierig! Hab einen schönen Tag!

  5. finbarsgift sagt:

    Wow, was für ein supertolles Bilderkaleidoskop!
    Dankeschön fürs Zeigen 💐
    Have a pleasant rest of the day!
    LG vom Lu

    1. diespringerin sagt:

      Danke, lieber Lu, das froit mich sehr, dass es dir gefällt! Auch dir noch schöne Abendstunden! LG zurück!

  6. Ich habe es bei mir angezeigt und werde wohl eine der Katzen zeichnen.

    1. diespringerin sagt:

      Ja, die Katzen, einfach unwiderstehlich, nicht wahr? Danke, liebe Gisela!

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