Ein Wunsch

2015-12-21 13.09.00 (3)Jahresende. Jahresrückblick. Erwartungen. Vorsätze?

Ja, ich werde besser auf meine Gesundheit schauen, weniger arbeiten, mehr Spaß haben. Öfter reisen, ans Meer, in die Berge, durch Wälder stapfen, mit meinem Liebsten vögeln was das Zeug hält und lernen, was es heißt noch tiefer zu lieben, Grenzen erforschen, vielleicht überschreiten oder welche ziehen, wer weiß? Alles ist offen, das neue Jahr ist so zart und jungfräulich, es steht geradezu scheu vor den Toren der Welt, und das alte hat sich bereits überlebt. Es ächzt. War es gut? War es schlecht? War von allem ein bisschen dabei?

Ich sage danke und drücke es nochmals herzlich an meine Brust, küsse es auf seine heißen Lippen, schmecke den Champagner und spreche einen Toast aus: „Hoch lebe das vergangene Jahr, es hat mich hier her gebracht, immerhin!“ und freu mich auf das kommende: „Sei gegrüßt, und fühl dich zuhaus!“

Oh, ich liebe die Welt, und wie ich sie liebe, wie verrückt. Das Leben, was für ein seltsames Geschenk, so vielfältig und wunderbar und schmerzhaft und schön.

Wären doch unsere Herzen die einzigen Trommelfeuer, den Lauf der Dinge bestimmend, und würden sie nur von Liebe singen … erinnert euch, erinnert euch.

Ich glaube daran: wir sind zum Lieben geschaffen, auf die vielfältigsten Weisen. Denn wie sonst hätten wir einen Begriff davon?

Glückliches Neues Jahr!

 

 

 

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