Auf Schiene … ? / On Track … ?

Handelskai, Wien © Silvia Springer
© Silvia Springer

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Die Pensionsversicherungsanstalt in Wien, links im Bild (PV) … sie würde übeleben können, aber zu viel erhalten, um diverse Vergünstigungen beanpruchen zu können und zu wenig, um … aber sie würde überleben können, und sie wusste, ihr Glück war nicht abhängig von (teuren) Dingen. Zeit und Gesundheit wertvollste „Güter“, Liebe das, was sie sowieso immer schon überleben hat lassen. Sie hatte noch nie an das Gewäsch des Generationenvertrags geglaubt, sie hatte gesehen, dass in anderen Ländern „alte“ Menschen immer arbeiten mussten, zusätzlich zu ihrer Rente.

Eine (freiwillige) Umverteilung des Reichtums … ein schöner Traum. Eine (friedliche) Revolution aller Underdogs. Ein globaler Schulterschluss aller Menschen: die Welt gehört ja schließlich allen, und wir haben nur einen Arsch, um auf einem Stuhl zu sitzen, und ein Thron ist wirklich nicht notwendig, oder?

Ach ja, es gab Momente, da wusste sie, alles ist im Fluss (wie jener, der nur ein paar Meter neben den Schienen friedlich und breit dahinfloss), und Schienen führten zu einem bestimmten Ziel, mussten nicht bedeuten, komplett fremdbestimmt zu sein, nicht wahr? In ihrer Jugend war sie immer mit dem Zug ins Ausland gefahren, hatte ein Stück fremder Welt kennengelernt, sie sozusagen mit liebevoller Neugierde „erobert“, jedenfalls entdeckt.

Freiheit, relativ

***

Left of picture: Federal Pension Fund (PV) … oh,  she would be able to survive, but get too much to apply for social benefits and too less to … but she would survive, and she knew her happiness did not depend on (expensive) things. Time and health, two most precious goods, love something what had always helped her survive anyway. And never had she believed in the blabber of the generation’s contract, too early had she seen that in other countries „old“ people had to work because they got too little retirement money.

A (voluntary) redistribution of wealth… what a wonderful dream. A (peaceful) revolution of all underdogs. A global solidarity of all people: after all, the world belongs to all of us, and we only have one ass to sit on a chair, and a throne is really not necessary, is it?

Oh yes, she had moments where she knew about the flux of everything (like the river flowing broad and peacefully just a couple of meters beside the rails), and tracks led to a certain destination, did not necessarily mean complete heteronomy, did it? In her youth she loved to travel abroad by train, learned to know a piece of foreign world, „concquered“ it with loving curiosity, no, simply discovered it.

Freedom, really relative.

© Silvia Springer

 

 

2 Kommentare Gib deinen ab

    1. diespringerin sagt:

      🌍🌎🌸♥️♥️♥️

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