Gedanken / Thoughts

Please find English translation below.

Die zweite Rosenblüte in diesem Jahr. Und so verging die Zeit. Ein Geschenk, eine Erinnerung. Zumal sie selbst den so genannten „Zahn der Zeit“ zu spüren begann. Haare wurden grau, alles an ihr ein wenig oder sogar viel empfindlicher. Oder lag es einfach an dem Geschwindigkeitsrausch, dem die gesamte Welt verfallen zu sein schien?

In der Arbeitswelt schrie man nach ständiger Weiterentwicklung und lebenslangem Lernen, weil man nun einmal den Fortschritt nicht aufhalten konnte. Es existierten Bereiche, in denen, bei nicht zu leugnender Entwicklung, die nicht per se schlecht, aber eben auch nicht „automatisch“ gut sein musste, es Hinweise darauf gab, dass nicht immer und überall blind nach vorwärts zu stürmen war: es gab alte, gebrechliche Menschen, Kinder  (Neugeborene, Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder, Jugendliche),  kranke Menschen (leicht und schwer Erkrankte) , „be-(ge-)hinderte“ Menschen (es gab Situationen, die so schwer waren, fast unvorstellbar und dennoch für einige, viele absolute Realität), und ALLE Menschen hatten immer wieder mal „besondere“ Bedürfnisse.  Es gab Zeiten, in denen der Fluss am Fließen nicht verhindert werden konnte (und sollte), es aber Inseln geben musste, auf denen die Seele den Entwicklungen nachspüren, ihnen folgen lernen konnte.

Es war absurd, hier die gleichen Maßstäbe anzusetzen wie in anderen wirtschaftlichen Bereichen. Sie glaubte auch daran, dass in den „anderen wirtschaftlichen Bereichen“ ebenso andere Maßstäbe angesetzt werden sollten wie eben bei Gesundheit und Bildung.

Wenn es der Wirtschaft gut ginge, ginge es ebenso den Menschen gut? Echt?

„Die“ Wirtschaft? War die eine eigene Person oder ein unheilvoller Geist? Wessen Geist? „Dem“  Handel, „dem“ Tourismus ginge es gut, wenn dieses und jenes geschah?

Ergäbe sich nicht bei gesunden, glücklichen Menschen eine natürliche, gesunde „Wirtschaft“?

***

The second rose bloom this year. And so the time passed. A gift, a memory. Especially since she herself began to feel the so-called „ravages of time“. Hair turned gray, everything about her got a little or even much more sensitive. Or was it simply due to the speed frenzy to which the entire world seemed to have fallen?

In the working world was a cry for constant development and lifelong learning, because progress could not be stopped. Areas existed in which, despite undeniable development, which was not bad per se, but also not „automatically“ good, there were indications that it was not always and everywhere possible to rush blindly forward: there were old, frail people, children (newborns, infants, toddlers, school children, adolescents), sick people (mildly and severely ill) , „disabled“ people (there were situations that were so difficult, almost unimaginable and yet for some, many absolute reality), and ALL people had „special“ needs from time to time.  There were times when the flow could not (and should not) be prevented from flowing, but there had to be islands where the soul could trace the developments, learn to follow them.

It was absurd to apply the same standards here as in other economic areas. She also believed that different standards should be applied in the „other economic areas“ just as they were applied to health and education.

If the economy was doing well, would people also be doing well? Really?

„The“ economy? Was that a separate person or a sinister spirit? Whose spirit? „The“ trade, „the“ tourism would be well, if this and that happened?

Would not a natural, healthy „economy“ result from healthy, happy people?

© Silvia Springer

© Silvia Springer

Translated with help  http://www.DeepL.com/Translator (free version), thank you.

11 Kommentare Gib deinen ab

  1. Gewinnmaximierung impliziert immer Verlierer! So diese Maxime verschwindet, sind wir alle einen sehr großen Sprung weiter.
    https://abload.de/img/kolibrispeaks….pij02.jpg
    Pantha rhei

    1. diespringerin sagt:

      Springen wir :) ! Danke für das schöne Zitat!

      1. ノ( •́ ◡ •̀ )ノ\(^_^ )🏀ヾ(´°◡°`)ノ

  2. Arkis sagt:

    …😈 allesamt messianische Chimären.

    1. diespringerin sagt:

      Ja, allesamt….

  3. syl65 sagt:

    Inspiring words and hopeful. Have a wonderful week, Silvia.

    1. diespringerin sagt:

      Thank you, Syl, let’s hope that change of mind of the „mighty“ DOES happen … :) Have a great week, too!

      1. syl65 sagt:

        You’re welcome, Silvia, always hopeful 😊 I will and thank you!!

  4. Grinsekatz sagt:

    Wenn es der Wirtschaft gut ginge, ginge es ebenso den Menschen gut? Echt?

    Guten Morgen, liebe Sylvia,

    das ist ein spannendes Thema. Wenn es „der Wirtschaft“ gut geht, haben viele, im Idealfall die meisten Menschen ihr materielles Auskommen. Was nicht heißen muss, das es ihnen gut geht. Aber – wer sich jeden Tag um Geld sorgen muss, dessen Energien sind gebunden, sein persönliches Wachstum beschränkt sich auf das nackte Überleben, dem Bezahlen von Rechnungen. Armut im klassischen Sinne macht anfällig für Ideologien aller Art und kann unsere Entwicklung als Menschen sehr hinderlich sein. Die Chancen auf dem, was man gemeinhin als persönliches Wachstum bezeichnet, sind meiner Meinung nach größer, wenn keine materiellen Sorgen stets im Hintergrund sind. Auch die Sorge für diejenigen, die sich nicht selbst helfen können, bedarf eben der Mittel einer „Wirtschaft“, der es gut geht.

    Ein weites Feld …

    Liebe Grüße, Reiner

    1. diespringerin sagt:

      Guten Abend, Reiner, ja, ich kann dir folgen. Ich glaube ja, dass es Hand in Hand ginge: ginge es der Wirtschaft WIRKLICH gut, wäre sie ein Spiegel einer relativ zufriedenen Gesellschaft in der es nicht nur ums nackte Überleben oder Grad-so-mithalten ginge, aber in Wirklichkeit geht es ihr nicht gut, denn es wird so viel an ihr vorbeigeschmuggelt und gelogen, dass sie im Grunde nur eine Farce ist, ebenso wie die Politik. Es ginge im Grunde nur um eine Änderung der Geisteshaltung. Überall. Aber das ist natürlich Wunschdenken …. ja, es ist ein sehr weites Feld, eigentlich eine Wüste, wenn man es recht bedenkt … vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar! Hab noch einen schönen Abend, LG, Silvia

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