Projekt: „Reisende in der Zeit“ – „Traveler in Time“ Teil/Part 9

Man Of No Ego – Blinkers Removed

Please find English translation below

Fragment aus 2010.  Ihre persönliche Situation ließ sie extreme Umbruchszenarien entwerfen. 

„Jedenfalls ging die Welt, wie wir sie kannten, wie wir sie sahen, wie wir sie verstanden oder zu verstehen glaubten, zu Ende. Sie ging ganz einfach unter, mit einem Schlag fielen Städte und Staaten, brachen in sich zusammen, Feuer loderten auf und vernichteten das, was die Meisten für „Sicherheit“ gehalten hatten, lächerliche Gebärden menschlichen Egos. Gekrönte Häupter, mächtige Minister und Politikerinnen, HohepriesterInnen und deren Schergen, Industriebonzen – alle wurden sie vom Feuer vernichtet. Es war seltsam, sie traf es zuerst, trotz aller Vorkehrungen, die sie getroffen hatten: ihre Flugmaschinen wurden wie Spielzeug vom Himmel gerissen,  Bunker von Wasser- oder Lavafluten überschwemmt, Paläste und Tempel brachen wie Kartenhäuser in sich zusammen und stürzten in den sich unter ihren Säulen auftuenden Schlund, wurden wie von einem erwachenden und hungrigen gigantischen Dämon verschluckt, oder von einer rasenden Muttergöttin, die ihre geschundenen Kinder rächt.

Von einem Tag zum anderen gab es das nicht mehr: den Staat, die Stadt, die Gesetze galten nicht mehr, weil reines Chaos ausgebrochen war, es keine Führung , niemanden, der Anleitungen gab, der wusste, „wie es ging“.  Die, welche die Apokalypse, wie sie das Geschehen nannten, überlebten, irrten ratlos und verzweifelt umher, und in erster Linie ging es nach dem Untergang der Zivilisation darum, zu überleben, Nahrung zu finden, einen Platz zum Schlafen, einen Schutz vor der Witterung. Die Überlebenden waren in alle Winde zerstreut. Es blieben nur ganz wenige übrig, die oftmals ganz alleine in der Öde herumirrten. Sie hatten alles verloren, alles, bis auf ihr Leben, und das erschien manchen von ihnen als die Hölle auf Erden. Andere wähnten sich auserwählt, aber auch sie befanden sich am Abgrund des Wahnsinns, das taten wir alle, die ausgespart blieben von der großen Katastrophe, wie durch ein Wunder.  Anders war es nicht zu erklären. Die, welche untergegangen waren hatten nicht die geringste Chance gehabt. Rätselhaft, dass jeweils einzelne Personen von Lavaströmen verschont geblieben waren, wo rings um sie alles, wirklich alles im Feuer ertrank. Sie wurden von mysteriösen, unsichtbaren Kräften emporgetrieben in Nussschalen, die an Überhängen baumelten, wo kein Feuer sie mehr erreichte, von wo aus sie die Vernichtung der Menschheit hätten mit ansehen müssen, wären sie nicht in eine gnadenvolle Ohnmacht gefallen, aus der sie erst erwachten, als alles vorüber, die Luft wieder zu atmen war. Wie war es möglich, dass die Giftstoffe, welche die Luft geschwängert hatten, sie nicht töteten?

Es gab wenige, die dort blieben, wo sie sich „gerettet“ vorfanden, denn die meisten suchten Verbündete und hofften, durch Taten zu finden. Wenige blieben, weil sie einen Grund für ihre Rettung vermuteten, dafür, dass sie genau dort waren, wo sie sich gerade befanden. Sie blickten zum Himmel empor, der die Farbe von Purpur angenommen hatte und begannen zu sprechen. Ihr Sprechen wurde zum Gesang, und dieser Gesang brachte ihnen Nahrung und Kleidung. Alles fiel vom Himmel für sie, sie mussten nicht mehr tun, als zu singen. Wenn sie nicht sangen, saßen sie und meditierten. Sie blickten nach innen, in ein neues Universum, das sich denen auftat, die ruhten – sie flogen durch unendliche Räume und lernten neue Dimensionen kennen. Sie waren jene, welche keinen Ehrgeiz kannten, den hatten sie dort zurückgelassen, wo die Menschheit, wie wir sie kannten, zugrunde gegangen war. Es war reine Dankbarkeit, die sie lebten: denn sie hatten am meisten unter den Ereignissen gelitten, die stattfanden, bevor die Menschheit unterging, und wohl am wenigsten verloren.

Was mit den anderen, die loszogen, um zu finden, was immer sie sich erhofften, geschieht, weiß niemand. Wir können nicht in die Zukunft blicken, nur unsere Vergangenheit betrachten, und das, was in den letzten Tagen der Menschheit geschah, war wohl exemplarisch für alles, was seit grauer Vorzeit sich entwickelt hatte, zu dem wurde, was wir „die Menschheit“, „die Zivilisation“ nannten. Wir können nur hoffen, dass das Biest tot bleibt, während sich allmählich ein neues Bewusstsein entwickelt. Vielleicht sind die Sänger so beispielhaft in ihrer Dankbarkeit, dass sie den Weg weisen in die neuen Dimensionen menschlichen Bewusstseins, dorthin, wo es transzendiert, nicht weil es vor dem flieht, was es eigentlich ist, sondern begreift, dass Achtung und Liebe die einzigen Möglichkeiten einer wahrhaften Expansion bieten. Aber wir müssen geduldig sein. Wir haben eine neue Chance erhalten, von wem auch immer, ich wage keine Namen zu nennen, keine Bilder anzurufen. Ich wage es auch nicht, zu bitten, zu erfragen.

Ich habe mich hierher zurückgezogen, ich wanderte, als das Tosen der Verzweiflung sich etwas gelegt hatte und ich vor der Wahl stand, entweder vollständig den Verstand zu verlieren oder weiter zu leben. Ich hatte wenig Hoffnung, auf andere Überlebende zu stoßen, aber das bisschen reichte aus, um mich in Bewegung zu bringen. Ich bin kein Sänger, aber als ich eine Weile gewandert war, verspürte ich auch keinen Drang mehr, noch viel weiter zu gehen. Ich hatte genug gesehen: jene, die ständig unterwegs waren, weil sie glaubten, sie fänden ihr Ziel (die Sicherheit) und die anderen, die sangen, welche begriffen hatten, wie sie mit der Quelle allen Geschehens, aller Gaben in Verbindung treten konnten. Es gab diese Menschen schon lange bevor die Welt unterging. Vermutlich gab es sie immer, in der gleichen Zahl. Es gab nie mehr und nie weniger. Nur die anderen, die wurden an Zahl immer mehr und mehr. Sie wurden zur Sintflut, zum Weltuntergang. Die Menschheit wurde sich selbst zur Sintflut, der Untergang war nicht von einer höheren Macht geschickt. Die Unschuldigen ertranken in der Todeswelle derer, die sich freiwillig mit Schuld beluden, für die sie aber keine Verantwortung übernehmen wollten. Daher erfanden sie die Apokalypse.

Im Augenblick ist noch alles offen. Es ist möglich, dass sich das Bewusstsein der Wenigen, die überlebt haben, verändert, dass es ihnen um mehr geht als das reine körperliche Überleben, so kostbar es auch sein mag, zweifellos. Aber wir sind nun einmal mehr als Stoffwechsel allein. Etwas Rätselhaftes bewegt uns und lässt uns stillstehen. Auch ich hielt oft im Wandern inne und blickte zum Himmel empor, der nun Purpur ist, und ließ die bange Frage in die Sphären steigen, was es denn sei, das mich bewegt und die anderen, die ich einst liebte, so gänzlich zum Schweigen und absoluten Stillstand gebracht hat. Ich musste zugeben, dass ich das nicht wusste. Was weiß ich vom Schweigen, außer wenn ich selbst schweige, was weiß ich vom absoluten Stillstand, den ich nicht selbst verursachen kann, da ich sogar in tiefster Meditation spüre, wie alles in mir und um mich herum kreist und kreist und kreist, und das, obwohl alles scheinbar still ist und steht. Kein Vogel, der über meinem Kopf fliegt, kein Reh am nahen Quell, kein Wasser, das fließt. Nur Fels.

Hier habe ich mich also zurückgezogen: ins felsige, karge Gelände, da, wo ich bei Tag das Land, das verwüstete, überblicke, und in weiter Ferne ein Licht glimmen sehe in der Nacht, wo sich eine winzige Gruppe Menschen zusammen gefunden hat. Sie bilden eine neue Gemeinschaft, werden sie „die Menschheit“? Von Zeit zu Zeit steigt einer von ihnen, offensichtlich eine freundliche Seele, zu mir empor und versorgt mich mit Nahrung, die sie irgendwo finden, weil doch da und dort sich Vegetation zu regen beginnt. Vielleicht erlebe ich noch, dass wieder ein Vogel fliegt und ich höre das Schwirren seiner Flügel. Wie sehr ich mich nach dem süßen abendlichen Gesang der Amsel sehne! Wie viel haben wir verloren! Wie unendlich viel besaßen wir! Wir hätten glückselig sein können, warum war uns das nicht bewusst?

Hier träume ich vor mich hin, in meiner Höhle, die mich vor Wind und Wetter schützt, das seit dem Untergang sehr rau ist, aber nicht so rau, dass nichts mehr möglich wäre. Wir konnten bisher überleben, ob wir nun allein unterwegs waren oder in kleinen Gemeinschaften. Diese Tatsache stimmt mich nachdenklich. Wie ist das möglich? Wo ist das Maß dessen, was uns überleben und dessen, was uns untergehen lässt?“

Capitol Reef 2018 © Silvia Springer

Fragment from 2010. Her personal situation made her create extreme scenarios of upheaval.

„In any case, the world as we knew it, as we saw and understood it or thought we understood, came to an end. It simply went down, with one blow cities and states fell, collapsed, fires blazed up and destroyed what most had thought of as „security“, ridiculous gestures of human ego. Crowned heads, powerful ministers and politicians, high priest(es)s and their hench(wo)men, industrial bigwigs – all of them were destroyed by fire. It was strange, it hit them first, despite all the precautions they had taken: their flying machines were torn from the sky like toys, bunkers were flooded by water or lava floods, palaces and temples collapsed like houses of cards and fell into the maw opening under their pillars, were swallowed as if by an awakening and hungry gigantic demon, or by a raging mother goddess avenging her maltreated children.

From one day to the next, there was no more: state, city, laws no longer applied, because pure chaos had broken out, there were no more leaders, no one who gave instructions, who knew „how it was to be done“. Those who survived the apocalypse, as they called the events, wandered around helpless and desperate, and in the first place, after the fall of civilization it was a matter of surviving, finding food, a place to sleep, a shelter from the weather. The survivors were scattered to the winds. There were very few, often wandering all alone in the wasteland. They had lost everything, everything but their lives, and to some of them that seemed like hell on earth. Others thought they were chosen, but they too stood on the precipice of madness, like all of us who remained spared from the great catastrophe, miraculously. There was no other way to explain it. Those who perished had not had the slightest chance. It was puzzling that individuals were spared from the lava flows, when everything around them was drowned in fire. They were driven up by mysterious, invisible forces into nutshells dangling from overhangs, where no fire could reach them, from where they would have had to watch the destruction of mankind, had they not fallen into a merciful swoon, from which they awoke only when everything was over, the air was breathable again. How was it possible that the poisons which had swollen the air did not kill them?

There were few who stayed where they found themselves „saved,“ for most sought allies and hoped to find through action. Few stayed because they suspected there must be a reason for their rescue, for being exactly where they were. They looked up at the sky, which had taken on the color of purple, and began to speak. Their speaking became singing, and this singing brought them food and clothing. Everything fell from heaven for them; they did not have to do more than sing. When they were not singing, they sat and meditated. They looked inward, into a new universe that opened up to those who rested – they flew through infinite spaces and learned about new dimensions. They were those who knew no ambition, they had left it behind where humanity as we knew it had perished. It was pure gratitude that they lived: for they had suffered the most from the events that took place before civilization perished, and probably lost the least.

What will happen to the others who went off to find whatever they hoped for, no one knows. We can’t look into the future, only at our past, and what happened in the last days of humanity was probably exemplary of everything that had evolved since ancient times, becoming what we called „humanity“, „civilization“. We can only hope that the beast remains dead while a new consciousness gradually develops. Perhaps the singers are so exemplary in their gratitude that they point the way to the new dimensions of human consciousness, to where it transcends, not because it flees from what it actually is, but understands that respect and love offer the only possibilities of true expansion. But we must be patient. We have received a new chance, from whomever, I dare not name names, call images. Nor dare I to ask, to inquire.

I retreated here, wandering when the roar of despair had subsided somewhat and I was faced with the choice of either losing my mind completely or continuing to live. I had little hope of encountering other survivors, but that little bit was enough to get me moving. I’m not a singer, but once I’d been wandering for a while, I didn’t feel the urge to go much further either. I had seen enough: those who were constantly on the move because they thought they were finding their destination (safety) and the others who were singing, who had understood how to connect with the source of all happening, of all gifts. These people had been there long before “the world ended”. Probably they always existed, in the same number. There were never more and never less. Only the others, they became more and more in number. They became the Flood, the end of the world. Mankind became the Flood itself, the downfall was not sent by a higher power. The innocent drowned in the death wave of those who voluntarily loaded themselves with guilt, but for which they did not want to take responsibility. Therefore they invented the apocalypse.

At the moment everything is still open. It is possible that the consciousness of the few who survived will change, that they are concerned with more than mere physical survival, precious as it may be, no doubt. But we are more than mere metabolism. Something mysterious moves us and makes us stand still. I, too, often paused in my wanderings and looked up at the sky, now purple, and let rise into the spheres the anxious question of what it was that moved me and made the others I once loved stand so utterly silent and absolute still. I had to admit that I did not know. What do I know of silence except when I myself am silent, what do I know of absolute stillness that I cannot cause myself, since even in the deepest meditation I feel everything in me and around me circling and circling and circling, and that even though everything seems to be still and standing still. No bird flying over my head, no deer at the nearby spring, no water flowing. Only rock.

So this is where I have retreated: to the rocky, barren terrain, where by day I overlook the land, the devastated, and in the far distance I see a light glimmering in the night, where a tiny group of people have come together. They form a new community, will they become „humanity“? From time to time one of them (a very kind soul) climbs up to me and supplies me with food, which they find somewhere, because nevertheless vegetation begins to stir here and there. Perhaps I still experience that again a bird flies and I hear the buzzing of its wings. How I long for the sweet evening song of the blackbird! How much we have lost! How infinitely much we possessed! We could have been blissful, why didn’t we realize it?

Here I am dreaming to myself, in my cave that protects me from wind and weather, which is very rough since the sinking, but not so rough that nothing is possible anymore. We have been able to survive so far, whether traveling alone or in small communities. This fact makes me think. How is this possible? Where is the measure of what makes us survive and what makes us perish?“

© Silvia Springer

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Elfy sagt:

    will mehr lesen

  2. syl65 sagt:

    This is deep from beginning to end and mirrors the state of the world in these times. Real apocalyptic imagery 🤯🌍🌍🕊️

    1. diespringerin sagt:

      🙏😊Thank you, Syl, but we still have it in our hearts and hands to change this for the better. Sometimes things are overwhelming, … 🕊️🌏🌍🌎💗 have a wonderful day!

      1. syl65 sagt:

        You’re welcome, Silvia 🙏🏽😊 Yes it can be overwhelming but we have to keep our hearts strong and filled with hope. Better times are ahead 😊 you have a wonderful day too !! 🌍🕊️🌍🕊️🌍❤️

  3. Ulli sagt:

    Liebe Silvia, solch ein langer Text von dir ist für mich erst einmal sehr ungewöhnlich und ich versuche mich hinein zu fühlen und zwischen den Zeilen zu lesen.
    Die Apokalypse wurde schon in ähnlichen und anderen Bilder beschworen. Mir machen sie Angst, weil ich denke, dass je mehr Menschen diese beschreiben, ihr ein Gesicht geben, umso wahrscheinlicher wird sie. Andererseits meine ich oft selbst solch eine Apokalypse auf uns zukommen zu sehen. Vieles spricht dafür. Klima, Corona und der Nichtwillen der Reichen und Mächtigen umzudenken sind meine Indikatoren, auch die Langsamkeit der menschlichen Entwicklung, das Wiedererstarken des faschistischen Gedankenguts, die viele Not auf der Welt, die Flüchtenden, die Kriege, all das „Höher und Weiterso“ schüren diese Bilder.
    Dann wieder gibt es Zeiten, in denen ich viele gute und neue Wege sehe, die Menschen beschreiten und mag die Hoffnung, die darin steckt, dass wir als Menschen das Ruder doch noch rumreißen könnten. Es ist ein großes Kräftemessen in der Welt zwischen progressiven und neuen Wegen und den alten, ausgelutschten Wegen, die uns nur näher an den Abgrund bringen. Was auch immer noch passieren wird, es wird immer Überlebende geben und es gibt immer und jederzeit einen Punkt des Neuanfangs.

    Soweit erst einmal.
    Herzliche Grüße aus dem Wendland zu dir nach Wien, Ulli

    1. diespringerin sagt:

      Danke, liebe Ulli, für deinen ausführlichen Kommentar, dein intensives Lesen, deine Auseinandersetzung mit dem Text! Deine Gedanken sind nachvollziehbar für mich.
      Wie ich schrieb, entstand diese Erzählung bereits vor zwölf Jahren in einer für mich besonderen, schwierigen Situation. D.h., das Schreiben war Ventil. Das floss in den Text. Ich wollte eigentlich ganz andere Dinge schreiben, aber es kamen fast nur solche Texte zustande. Genau aus dem von dir genannten Grund, dass die Geschehnisse sich womöglich tatsächlich ereignen, je mehr Menschen ihnen ein Gesicht gaben, landeten sie alle miteinander im tiefen Bauch einer digitalen Ablage.
      Andererseits bin ich selbst dankbar für viele solcher Texte, Bücher, Filme, weil sie Hinweise darauf sind, wo wir als Gesellschaft grad stehen. Und wie bei allen Dingen kommt es auf „den jeweiligen Gebrauch“ an. Wie gehe ich mit solchen Inhalten um? Die Welt ist ein derartig widersprüchlicher Ort … wir akzeptieren Tag und Nacht, Hell und Dunkel, aber was tun, wenn wir uns mit Ignoranz, Verantwortungslosigkeit und Gewalt konfrontiert sehen? Wie du schreibst, es ist ein großes Kräftemessen in der Welt zugange, es gibt auch wirklich Grund zur Hoffnung. Immer, und wenn wir in Phasen sind, wo wir selbst keine haben, haben andere sie für uns, und umgekehrt. … Und ja, es gibt jederzeit einen Punkt des Neuanfangs. Wirklich jederzeit. Das sehe ich auch so, grade in dieser Geschichte.
      Wendland, was für eine schöne Bezeichnung für eine Landschaft! Herzlichen Gruß aus dem Wienerwald zu dir hin! Silvia

  4. castorpblog sagt:

    Da möchte ich fast sagen, da will ich auch hin. Aber es wär wohl viel klüger, dieses Glück hier zu finden, während noch alles so halbwegs funktioniert.

    1. diespringerin sagt:

      Genau. Manchmal genügt es, einen inneren Widerstand aufzuheben, weil einem etwas an der der jetzigen Situation nicht passt. Wir sind so gewöhnt, uns auf die negativen Seiten der Dinge zu konzentrieren, dass wir die positiven echt übersehen. Dieses Festhalten an einer bestimmten Meinung, die einfach eine Meinung ist, wieviel Energie wird da … verschwendet, in gewissem Sinn … aber eben menschlicher Reflex …

      1. castorpblog sagt:

        ja, genau so ist es

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