am

Sprachlos geworden, in dieser Welt.

Die Fassung längst verloren,

jetzt quillt Inneres hervor

breitet sich aus wie der Schlamm des Flusses,

wenn er übergeht.

So bin auch ich übergegangen, vor Langem schon.

Die Sonne, die unbarmherzige, aber gnadenreiche Sonne

hat meinem Körper das Wasser entzogen

jetzt liege ich da,

wie ein Brocken aus Fels, aber eben doch nur

Schlamm.

Es tut zu weh zu sehen

was sie machen

mit den Wäldern, den Feldern, dem Himmel und der Erde,

den Tieren und den guten Menschen.

Das sind die Befleckten, die Verreckten, die, welche keiner will.

Weil sie uns zu sehr zum Spiegel geworden sind,

immer waren,

immer das Verdrängte in uns,

immer, immer, in uns.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Left speechless in this world.

Having long since lost composure,

now innermost feelings well up

and spread out like the mud of a river

when it overflows.

So I, too, have overflowed—long ago.

The sun—the relentless, yet merciful sun—

has drained the water from my body;

now I lie here,

like a chunk of rock, yet in truth nothing but

mud.

It hurts too much to see

what they’re doing

to the forests, the fields, the sky and the earth,

the animals, and the good people.

These are the tainted ones, the broken ones, the ones nobody wants.

Because they have become too much of a mirror for us,

always have been,

always the repressed in us,

always, always, in us.

 

 

Translated with  help of DeepL.com (free version)

12 Kommentare auch kommentieren

  1. Ich habe Ihr Gedicht in mein Tagebuch abgeschrieben und auch das Photo als Zeichnung dazu verarbeitet.
    Danach legte ich das Buch aufgeschlagen auf verschiedenfarbige Untergründe.
    Ich glaube, es wirkt dadurch jedesmal verschieden.
    Nun kann jeder prüfen, was für ihn/ sie am stimmigsten ist.
    Ich habe es auf meinem Blog angezeigt.
    Es Ihnen direkt zu schicken, war ja nicht möglich.

  2. Man spürt den Worten an, daß Sie nicht für sich Aufmerksamkeit oder Hilfe erflehen. Sie flehen für das Lebendige, Geschaffene, Vergessene, Verworfene durch Unbarmherigkeit von Menschen, die es gar nicht merken, wie sie sich manipulieren ließen und immer mehr zulassen.

    „Wenn Ihr nicht redet, werden die Steine schreien!“
    Diese mahnenden Worte sprach JESUS zu Seinen Jüngern,
    und ich glaube, ER ruft sie uns erneut jetzt zu;
    denn was kommt, kommen wird und kommen muß, wird wohl viel schlimmer sein, als wir es uns vorstellen können.
    Doch zugleich werden Einzelne zu Ermahnern und Erweckern „ausgebildet“. Möglicherweise sind Sie eine von denen.

    1. diespringerin sagt:

      Hoffen wir, liebe Gisela Benseler, dass die Menschen nicht mehr ihrer eigenen Lebendigkeit ausweichen, indem sie sich betäuben und bespaßen lassen, oder einfach nicht hinschauen auf das, was so offensichtlich ist. Es ist halt nicht leicht, Gefühle zuzulassen, vor allem, wenn es sich um Schmerzen handelt oder Angst. Die Angst vor dem Ende ist nicht das Schlimmste, sondern die Vermeidung, dieses „Alles-tun-um-die-Angst-nicht-zu-spüren“ und dabei genau darin stecken zu bleiben … nochmals Danke für Ihr Hinspüren!💗🪷🕊️

      1. Solche ehrlichen Worte werden nur noch selten ausgesprochen.
        Die alleingelassenen Menschen suchen nun bei KI ihre Lebendigkeit wiederzufinden.
        Leider ist das eine gefährliche Täuschung.

      2. diespringerin sagt:

        Ja, du siehst das richtig: die alleingelassenen Menschen … so viele davon. 💖❤️‍🩹

  3. Ein wunderschönes Photo. Ich fand es gerade und las die Worte.
    Und sogleich flogen gute Wünsche zu Ihnen in Ihrer Situation.
    Ich zeigte es gleich an, weil es mich bewegte.
    Und was einen bewegt, bleibt nicht wirkungslos.
    Ich glaube, daß schon Licht-Hilfen zu Ihnen unterwegs sind, auf denen wir geöffnet werden für leichtere Schwingungen.
    Da erst beginnen dann auch ganz zart und leise feine Wege wesenhafter Hilfen,
    und über diese werden Gedanken zu irdischen Hilfen bewegt.
    Keiner wird einfach aufgegeben. 🙏♥️🍀

    1. diespringerin sagt:

      Vielen herzlichen Dank für Ihre lieben und guten Worte! 🩷🕊️🪷Ihre Kommentare berühren mich jedes Mal!

      1. Danke, wie schön,
        daß meine spontan empfundenen und dann sofort niedergeschrieben Worte wieder so aufmerksam von Ihnen wahrgenommen wurden!
        Es ist wohl jetzt genau die rechte Zeit dafür, daß wir Menschen unser sehr vernachlässigtes Feinempfinden neu entrecken,
        wecken und auch anwenden,
        um die rechten Worte für einen uns am Herzen liegenden Mitmenschen zu finden
        und dann auch auszusprechen. 🙏♥️🍀🌞

      2. diespringerin sagt:

        🫠🤗🩷

  4. sori1982 sagt:

    Wir haben es verschissen. Ich kann es der Erde nur gönnen, dass sie uns Menschen früher als später loswird.
    Dieser Sommer zeigt uns, dass nun ein Leben weiterhin unter den bisherigen Gegebenheiten nicht mehr möglich ist. (Bäume und Wälder brennen, Wasserknappheit, Lebensmittelknappheit und je nach Lebensstandard der Menschen, trifft es zuerst die untersten Schichten. Bald sind wir dran. Und am Ende werden irgendwann die Gstopften in ihren klimatisierten Räumen merken, dass für sie auch nichts mehr geht und selbst keine KI ihnen was zu trinken oder zu essen geben kann.)

    1. diespringerin sagt:

      Ja, keiner kann sagen, man hätte diesen Dinge nicht schon lange gewusst…hinschauen wollten viele nicht. Solange noch nicht selbst betroffen….

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