English translation below, thank you.
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Sie merkte es nicht gleich, aber Don McCullins Fotos vom Krieg, den traumatisierten und toten jungen Männern in seltsamen Uniformen trieben ihr Tränen in die Augen. Sie verspürte Trauer und Schmerz. Zu viele sind geopfert worden, werden noch immer geopfert und vermutlich auch noch morgen, übermorgen und noch in weiter Zukunft.
Wer Identität mit Ideologien verwechselt.
Wer glaubt, auf der richtigen Seite zu stehen. Recht zu haben. Die Wahrheit zu kennen.
Wir alle, also. Wir alle.
Wann hören wir auf, unsere Kinder zu opfern? Unsere Seelen zu opfern? Wem oder was zu opfern?
Ja, manchmal muss man kämpfen. Weil die Freiheit Lebendigkeit braucht, nicht stumpfe Sicherheit des Nichtdenkens. Der Nicht-Verantwortlichkeit. Weil die Freiheit des selbständigen Denkens bedroht ist, und nur freies Denken führt zu echten Handlungen. Zum Wohle unserer wunderschönen, ja wunderschönen gemeinsamen Welt.
Um wirklich zu denken, muss man wirklich erwachsen werden dürfen. Nicht ewig Kind sein wollen. „Kinder an die Macht!“ hieß es – glaube ich – in den Neunzigern. Nein: Kinder auf die Spielplätze und in die Wälder! An die Macht echte Erwachsene, Nicht-Erwachsen-Gewordene hatten wir genug, und nein, Kinder sollen NUR auf die Spielplätze und nicht die Entscheidungen treffen, die die Erwachsenen nicht gewillt sind zu treffen. Schluss mit der Romantisierung. Wir müssen wirklich erwachsen werden, wachsen, und uns das auch für unsere Kinder wünschen. Wachstum ist Entfaltung. Und die Welt muss sich entfalten, denn sonst explodiert sie.

She didn’t realize it right away, but Don McCullin’s photos of the war—the traumatized and dead young men in strange uniforms—brought tears to her eyes. She felt grief and pain. Too many have been sacrificed, are still being sacrificed, and will likely continue to be sacrificed tomorrow, the day after tomorrow, and far into the future.
Those who confuse identity with ideologies.
Those who believe they’re on the right side. That they’re right. That they know the truth.
All of us, then. All of us.
When will we stop sacrificing our children? Sacrificing our souls? Sacrificing them to whom or what?
Yes, sometimes you have to fight. Because freedom requires vitality, not the dull security of not thinking. Irresponsibility. Because the freedom of independent thought is under threat, and only free thoughts lead to genuine actions. For the sake of our beautiful—yes, beautiful—shared world.
To truly think, one must be allowed to truly grow up. Not want to remain a child forever. “Power to the children!” was the slogan—I believe—in the nineties. No: Children to the playgrounds and into the woods! Let real adults take power—we’ve had enough of those imature adults—and no, children should ONLY go to the playgrounds and not make the decisions that adults are unwilling to make. Enough with the romanticization. We must truly grow up, mature, and wish the same for our children. Growth is unfolding. And the world must unfold, or else it will explode.
Translated with help of DeepL.com (free version)

Ich habe es bei mir angezeigt.
🪷🙏🫶
Du, ich hab grad von Amts wegen so Einiges zu bewirken 😉 komme aber auf meinen Erstkommentar zurück
Liebe Grüße dir nach Wien
Grüße zu dir🙏☺️🪷
❣️
🫶📎🤍
🫶 📎🤍🫶🪷
Guten Morgen Silvia,
Vorab herzlichen Dank dir für deinen wenn auch scheinbar unscheinbaren Klick in einem Blogeintrag von mir aus dem Jahr 2024. Da ich, je nach innerlich Gedanken~ und Gefühlswelt, gerne Musik dessen textlich Botschaft ich schon verinnerlicht habe ( mir noch nicht bekannte Songtexte würden mich aufgrund meines intensiven Zuhörens ablenken) beim Schreiben höre ………….. so auch jetzt, wobei ich jetzt noch nicht weiß ob ich etappenweise kommentieren werde. Die Thematik des Erwachsenseins und dennoch unser inneres Kind bewahren spricht mich nebst deinen weiteren Zeilen in deinem Eintrag sehr an. A’ho und H’OKaye und …………… da ist auch schon meine erste innenhaltende kleine Schreibpause weil I noch goa koan Kaffee hoat
Oiso bis gleich oda a wengal späta
https://youtu.be/HkpweRtTEGg?si=RuRtoNxlVvhCy7Mi
Nur kein Stress, alles easy, danke für deine Kommentare und deinen Besuch, hoffe Kaffee war gut (ich geh davon aus ;) ), herzliche Grüße!
Liebe Silvia, Don McCullins Fotos sind beeindruckend. Ich frage mich, welche davon mich mehr erschrecken, die vom Krieg oder die von verhungernden Kindern. Heutzutage berichtet die Presse von Kriegen, verschweigt jedoch die Hungersnöte auf der Welt, bei denen Tausende sterben. Ebola wird zur Randnotiz. Materialismus ist längst wichtiger geworden in diesem kalten Zeitgeist. In Afrika sterben Kinder in den Armen der hilflosen Mütter. Im Krieg sind aus Kindern Erwachsene geworden. Jeder Soldat hat eine Mutter, die um ihn bangt. Die Menschen müssen aufhören, materialistische Ziele zu verfolgen, und auf den Luxus der Vielfalt verzichten. Auch ein Glas Wasser kann Luxus sein. Ja, man muss jeden Tag kämpfen, um unsere wunderschöne Welt. 💟liche Grüße, Gisela
Liebe Gisela, wahre Worte! Die Bilder waren so eindringlich, dass ich gar nicht gleich merkte, wie tief ihre Sprache in mich ziemlich unmittelbar eintrat, die Tränen rollten einfach ebenso unspektakulär und still aus meinen Augen wie die Bilder einfach Zeugnis abgaben. Mitgefühl spricht aus ihnen, so groß, dass der Mensch es sogar ertragen, alles zu sehen, um es zu zeigen. Nicht spektakulär. Das ist Kunst. Ich bin noch immer ganz gefangen und frage ich, wie wir all das einfach so hinnehmen, dass ein Teil der Menschheit so leidet, nur weil wir glauben, Geld und Luxus seien Maßstab von Bedeutung….ich grüße ganz herzlich zurück! Silvia