Der Verlust, der keiner ist.

dehnepark3Manchmal musst du das Licht aus der Dunkelheit schälen wie das Fleisch einer pelzigen Frucht, dann wieder erweckt es den Eindruck eines Tupfers aus reinster Sahne.

Die Dunkelheit lässt es erscheinen, als würde das Licht aus ihr geboren.

Die Schatten umhüllen wie Vorhänge oder Mäntel, die das Innere vor indiskreten Blicken schützen, vor unbedachten Verletzungen.

Es treten nur die Farben hervor, die bereits da sind, du kannst keine hinzufügen, zumindest jetzt nicht.

Du hast es dir auferlegt, nur erscheinen zu lassen, was da ist, du spielst mit den Möglichkeiten, die du hast, nicht mehr, nicht weniger. 

Du fügst nichts hinzu. Du nimmst nichts weg.

Manches tritt vor, anderes zurück.

Du bist ein Kind, das selbstvergessen spielt.

Das Kind: Schöpfer seiner Welt.

Wann ging ihm diese verloren?

Wie kann eine Welt verloren gehen?

Du hast recht: dies ist nicht möglich.

 

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sie geht vielleicht nicht verloren, aber es kann Ihr gehen wie Gott in Etty Hillesums Bild vom tiefen Brunnen: Sie kann zugeschüttet sein mit Steinen und Geröll. Und es braucht etwas Arbeit und Mühe, um sie wieder zum Leben zu bringen.
    Schöner Text, Danke!

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    1. Ja. So ist es. Aber der mühe wert …. Danke DIR!

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