Novemberrosen

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Rosen im November,

ergreifend,

in ihrer leicht verblühten

Anmut.

Besondere Würde

gewonnen durch das Anwelken

ihrer Blütenblätter.

Der Ergebenheit geschuldet,

die sie ihre Köpfe

leicht senken

und nicht mehr so frech

und schönheitsstolzgewohnt

in den Himmel recken

lässt.

Demut echter Königinnen.

Gebroch’ne Zweige

und herbstwindzerzaust:

offenbarte Verwundbarkeit.

Gerade darin,

in ihrer Zerbrechlichkeit,

liegt ihre Kraft und Unzerstörbarkeit,

sind sie einfach

schön.

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8 Kommentare Gib deinen ab

  1. simonsegur sagt:

    Schöne Beobachtunen schön versprachlicht. Gefällt mir sehr.

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  2. lyrifant sagt:

    Am Sonntag erst ging ich im Rosengarten an ihnen vorüber, und auch in mir begannen sie zu klingen: die Novemberrosen. Sehr schön eingefangen!

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  3. Die Schönheit der Vergänglichkeit, die von so vielen gefürchtet wird. Doch wenn etwas vergeht, macht es Platz für neues. Das ist Leben. Wirklich, wirklich schön geschrieben! Luke.

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    1. Dank dir sehr, Luke! Einen schönen Gruß!

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  4. Paleica sagt:

    wort und bild sind wundervoll. sie fangen die melancholie des novembers perfekt ein!

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