Letzte Tage dieses Sommers

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Es war noch Sommer, aber schon fielen die Blätter von den Bäumen und welkten in Brückenritzen vor sich hin, vergilbten, wurden trocken und zerstäubten schließlich. Tränen, vom letzten Regen übrig geblieben, säumten Spinnweben wie funkelnde Edelsteine. Der Fluss darunter strebte seiner Mündung zu, einem größeren Fluss, ihre Wasser vermengten sich und somit floss er weiter zum Meer, das im Osten lag.

Nichts bleibt. Weder was gut ist, noch was als schlecht empfunden wird. Es ist alles nur, was es ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Was zählt eine einzelne Existenz? Wem bedeutet das Blatt etwas, das vom Baum schwebt? Welches Bewusstsein nimmt wahr, dass dies geschieht? Wozu wird dieses Geschehen wahr genommen? Welche Bedeutung hat das Sein überhaupt? Wozu?

Kein Kämpfen mehr. Das ist nicht notwendig, es ist Nichts.

Alles ist Nichts.

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14 Kommentare Gib deinen ab

  1. Das ist sogar sehr gut. Danke auch dir! Und alles, alles Gute …

  2. Das ist sogar sehr gut. Danke auch dir!

  3. Ein Silberstreif am Horizont. Danke.

  4. Das freut mich … ich hoffe es ist gut …

  5. Für mich ist es hilfreich.

  6. Das finde ich einfach nur schön :o) …

  7. Die Stimmung dieses Artikel und die letzten Sätze rannten bei mir gerade offene Türen ein. Das verlangte nach einem Reblog. (-:

  8. Hat dies auf Red Skies over Paradise rebloggt und kommentierte:
    »Kein Kämpfen mehr. Das ist nicht notwendig, es ist Nichts.

    Alles ist Nichts.«

  9. Danke dir! Auch dir alles Gute !

  10. gut finde ich, dass du unser leben nicht mit unserer existenz verwechselst. wenn du endlich begreifst, dass es kein „nichts“ in unserer existenz gibt, wirst du auch die bedeutung unseres „seins“ verstehen. alles gute für dich.

  11. Ja, eben … :o) …

  12. teggytiggs sagt:

    …alles ist nichts, aber nichts ist auch alles…

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