Abendstimmung

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Wir fahren über Land,

vom Morgen bis zum Abend

sind wir auf der Reise.

Wir nehmen beständig Bilder auf,

an die wir uns nicht erinnern können,

halten wir sie nicht fest,

irgendwie.

Natürlich verklären wir.

Unser Auge

sieht

die Wirklichkeit,

unser Bewusstsein

verweigert sich der Realität,

verschönt,

wo es nur irgendwie möglich ist,

um zu ertragen,

was ist.

Erkennen wir

die Absichtslosigkeit

des Seins,

das einfach ist

und

nichts

tut,

fallen wir

in tiefe Verzweiflung

oder

erwachen.

Zerfleischen uns selbst

und andere

mit scharfzahnigem Zynismus,

sarkastisch

bis zur Zerstörung unserer selbst

und des Umgebenden

oder 

erwachen

zur reinen Schau

ohne Urteil,

jedenfalls

ohne Bitterkeit.

Betrachten

die Dinge

wie

sie sind,

nicht emotionslos,

sondern wissend,

dass diese

uns bewegen

wie

die Räder

eines Wagens

und

daher

alles fließt. 

Der Motor,

fragst du?

Natürlich

das Herz.

Der Atem.

Der Treibstoff.

Aber ganz ehrlich:

ICH

habe

KEINE 

Ahnung.

Ich

bin nur da.

Bin ich wach?

Schlafe ich?

Das,

mein Freund,

ist eine

gute Frage.

 

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