Alles, wirklich alles Endliche kommt und geht … darauf können wir vertrau’n. / Everything, really everything finite comes and goes … we can trust in that.

Und wir, die wir da grad sind wo wir eben sind, treffen tagtäglich die Entscheidung darüber, ob wir weiter l(i)eben wollen oder nicht und vor allem: wie. *** And we, who are just where we are right now, make daily the decision as to whether we want to continue li(o)ve or not and above all:…

De profundis.

Am Boden. Was heißt das schon? Am Grund angekommen. Den Schatten immer dabei. Ohne Sonne kein Schatten. Ohne Dinge kein Schatten. Ohne Schatten keine Dinge? *** On the ground. What does that mean? Arrived at the bottom. The shadow always there. Without sun no shadow. No shadow without things. Without shadow, no things? Sie hatten…

Des Wassers Murmeln / Water’s Murmur

Bei aufgewühltem Wasser warte, bis der Schlamm sich wieder setzt. Und dann freu‘ dich über die plötzliche Klarheit. Der nächste Sturm wird kommen. Na und? *** When waters are stirred up, wait until the mud settles again. And then enjoy the sudden clarity. The next storm will come. so what?    

The Mystery Blogger Award

Die süße, süße Tempest hat mich zu meiner sehr großen Überraschung & Froide nominiert. Danke :o) . Ich erröte & verbeuge mich. The sweet, sweet Tempest nominated me to my very big surprise & joy. Thank you :o) … I blush & bow. *** Über den Mystery Blogger Award: / About the Mystery Blogger Award:…

Gehen, Sehen …. (12)

  Wie erstes Herbstlaub wirbelten die Mütter mit den Kindern an ihren Händen über die Mariahilferstraße. Was würde geschehen, wenn sie sie losließen, später einmal? In welche Welt würden sie geschickt, entlassen, freigesetzt? Ich wünsche jedem Kind, einen, zumindest einen Menschen zu haben, der es einfach liebt. Oder Menschen, die in der Lage sind, Liebe…

Schattenspringen in New York (9)

Es lag nahe, nämlich nicht nur im sprichwörtlichen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes, das Empire State Building … hm, zu besteigen war nicht das richtige Wort bei hundertunddrei Stockwerken, von denen sie die ersten sechsundachtzig mit dem Lift fuhr. Aber die letzten sechzehn erkletterte sie tatsächlich (im Stiegenhaus steile und enge Treppen empor, nicht an…

Schattenspringen in New York (8)

Es gab etwas an der Brooklyn Bridge, das sie besonders schön fand. War es das verbindend Verbindliche zwischen zwei unterschiedlichen Welten (denn drüben in Brooklyn, da war es doch ein wenig anders, einfach ein wenig anders)? Die Architektur? Die jeweilige Perspektive, je nachdem, wo man gerade stand? Die atemberaubenden Ansichten, egal, wo man gerade stand?…

Schattenspringen in New York (5)

Unmöglich, diese Stadt in weniger als zwei Wochen zu erkunden. Unmöglich, eine Auswahl zu treffen. Zu sehr interessierten sie diese Straßen, Parks, Plätze und vor allem: ihre Menschen. Also ließ sie sich – wieder einmal, wie fast immer, wenn sie auf Reisen war – treiben. Sie ging einfach und folgte … ihrer Neugierde. Der Plan,…

Schattenspringen in New York (4)

Sie hatte Gene Roddenberrys Visionen immer geliebt, schon als Kind. Und das Universum einer besseren Welt, das im Laufe der Jahrzehnte der ursprünglichen Serie entstand, ja, das erst recht. Eine Erde, deren Menschheit alle globalen Probleme letztendlich friedlich gelöst hatte, in der die Menschen kein Geld mehr brauchten und voller Respekt den Weltraum erforschten, um dort Welten…

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (8)

Plakat gesehen im Vorraum einer Damentoilette in Haarlem. Neugierig wie sie war, googelte die Springerin …. Sie wusste, im nächsten Leben wollte sie Tänzerin werden. Körper und Ausdruck! Sprache, unmittelbar! … Jetzt war sie zwar zufrieden, einfach zu reisen, zu schreiben, zu fotografieren … aber im nächsten Leben würde sie TANZEN.

Den Wind zu lieben

Den Wind zu lieben bedeutet den Sturm zu ertragen. Halten lässt er sich nicht. Du musst ganz  durchlässig sein, damit er  durch dich strömen und fließen und dich  ganz auf seine Weise lieben kann. Er gehört dir nicht. Er gehört der ganzen Welt. Er gehört nicht einmal sich selbst. Wer, mein Herz, gehört schon irgendwem? Ich selbst…