Im Herbst verloren / Lost in Fall

English version below Hab mich wortlos im Laub des Lebens aufgefangen. Kompost für das, was kommt, Knospen des vergangenen Frühlings, des Sommers Laub. Es raschelt schon längst nicht mehr, ist stumm geworden, ist einfach da, geduldig duldsam der Schwerkraft folgend, immer tiefer ins Sein, hinein. © Silvia Springer Have wordlessly caught my Self in leaves…

Zeit / Time

English translation beneath Noch lächelt der Sommer, wenn er sich gespiegelt sieht, ungeachtet der ersten Spuren, welche die Zeit hinterlässt. Erst wenn sein Haupt kahl in den Äther ragt und ihm zahnlos der Mund gefriert, die knochigen Finger reckt, dann … … träumt er vom Frühling, der war und noch kommt. Knospen, und jede wird…

Raureifwald / HoarFrostForest

English translation below   Alles wie vorüberziehende Wolken. Erscheinungen in dem, was „sie“ „Zeit“ „nennen“. Frost malt wunderschöne Bilder. Erfrorene Vögel und andere fallen vom Himmel. Zu groß die Kälte. Die am Feuer schert das nicht. *** Everything nothing but passing clouds. Phenonemas of what „they“ „call“ „time“. Frost paints beautiful pictures. Frozen birds and others fall from…

Sommer in Wien / Summer in Vienna (15)

Der Sommer neigte sich dem Ende zu. Vor dem Herbst käme sicherlich noch ein Nachsommer oder Vorherbst, doch Sommer, mit endlos langen Tagen und heißen Nächten war hier in ihrer Stadt, für sie, vorbei. Das mochte lediglich ein subjektives Gefühl sein, objektiv nicht gültig, aber … etwas in ihr war endgültig vorbei. Und es war…

Sommer in Wien / Summer in Vienna (10)

Please read English translation below. Nachdem sie früh begonnen hatte, konnte sie früh Feierabend begehen. Sie hatte einige Besorgungen zu erledigen. Auf der Mariahilfer Straße war praktisch alles zu finden. Sie gönnte sich einen Taco, den sie genüßlich im Schanigarten verspeiste, während sie Passanten vorbeischlendern sah. Straßenmusikantinnen gaben ein Stück aus der Zauberflöte zum Besten….

Von Wieden nach Margareten / From Wieden to Margareten

An einem Tag im April, der eine Ahnung des nahen Sommers aufkommen ließ, der verhieß, heiß und trocken zu werden, mit Temperaturen, die die Wiener und Wienerinnen früher nur von Ihren Reisen in den Süden her kannten. / On a day in April, giving a hint that summer would be hot and dry, with temperatures…

Die vielen Steine der vielen Weisen / The Many Philosopher’s Many Stones

Please find English translation below. Im November floß die Farbe aus, trotz ungewöhnlich warmer Temperaturen. Die gefärbten Blätter wurden nicht vom Sturm von ihren Orten auf Bäumen und Sträuchern gerissen, sondern folgten einfach dem Gesetz der Gravitation, des Alterns, des Sterbens. Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Die Aufmerksamkeit wurde im Grau…

Zwischen den Zeiten / Between Seasons

Offenbar gab es eine kurze Herbstpause in Park City: Sie waren ganz allein, nur untertags kamen Arbeiter, die das Haus nebenan renovierten. *** It seemed as if there was a short break between the seasons in Park City: they were completely alone, only workers came during daytime to renovate the house next door. © Silvia…

Einmal schlafen noch / One More Night

Die Nacht senkt sich über das Tal. Die Berge versinken in der Feuchte, Dampf steigt hoch, ehe er zu klirren beginnt in Eishauchstarre. Die Bäume, sie locken dich? Meine Seele haben sie schon, sie singt zwischen den Zweigen und tanzt, mit dem Wind. *** Night falls above the valley. Mountains sink into moist darkness, steam…

Unverhohlen / Unconcealed (1)

Das Jahr schreitet fort. Und auf einmal stehst du nackt vor dem Ende dessen was du jemals geglaubt hast. Was folgt? Ein neues Jahr. Wenn du noch warten kannst. *** Year progesses. Suddenly you stand naked before the end of whatever you used to believe in. What follows? A New Year. If you can wait….

RegenHerbstTage / RainFallDays

Die Kälte hat sich über uns geworfen. Es regnet. Weint der Himmel, der Welten Seele, über, um uns? Die Farben versprechen soviel Licht & Wärme. Die langen Winternächte kommen. Dann erst folgt das Licht. *** The Cold threw itself upon us. It’s raining. Does Heaven, World’s Soul, Cry? Over, about us? The colours promise: Warmth…

Herr Herbst schickt Grüße …

Wie wohltuend die Tropfen des Regens auf die Seele fallen! Wie angenehm die Kühle sich auf der Haut anfühlt! Wie frei der Atem auf einmal ist. Sommer ist schön, so schön, aber Herbst auch. Kein Grund sich zu fürchten, nicht wahr? Die Geburt des Lichts findet in der dunkelsten Zeit statt. Wo denn auch sonst?…

Das Leben …

… will einfach gelebt werden. Das eigene Leben ist dein wahres Kind, dein Selbst, und erst, wenn du es aushältst in seiner Leere und trotzdem liebst mit seiner ihm innewohnenden Schönheit … nein, nicht erst dann lebst du, aber du lebst … einfacher, liebevoller, sanfter. Solange wir unser eigenes Leben/Kind anbrüllen, negieren, verletzen, verdammen, sind…

Da leuchtet die Hoffnung am Strauch

Wenn die gespeicherte Kraft von Sonne und Erde vom Boden hinauf es in die Zweige schafft, dort die ersten Blüten  schon fast  zur Öffnung drängt, dann flüstert der ungestüme  Frühling der noch scheu-unerwachten Blüte zu: Bald! Blühst du ganz! Sie glaubt noch zu träumen, doch ihre Zeit ist schon da. * Erwache, ehe du es…

Die Wildnis in dir

Sie tauchte ein, in diese Ruhe, die sich überall ausbreitet, wo Bäume waldartig zusammen stehen, sich kleine Flüsse durchs Erdreich schlängeln, um in Teiche zu münden, in denen sich die Welt, so wie sie grade ist, jeweils widerspiegelt. Heute war es die Wintersonne, die den kahlen und stumm in die Höhe ragenden Riesen einiges an…

Miracle Again, Life So New

Past like fallen leaves, drying before crumbling into dust. The present of now is bloom & shines like the silvery moon at the dark so dark night. A miracle new though everlasting everlasting in life. So why, my sweet heart, do you grieve about the fierce cold of winter, just gone by? Snow & ice will melt,…

Vor dem Frühling

Wenn der Boden,  die Bäume und Sträucher grau sind vor scheinbarer Leere, sie wirken wie erstarrt, die Sonne sich hinter bleischweren Nebelvorhängen verbirgt und nur die allernötigsten Strahlen sendet, so dass wir zumindest wissen es ist Tag … … dann … fällt das Warten manchmal schwer und manchmal nicht …

Der Verlust, der keiner ist.

Manchmal musst du das Licht aus der Dunkelheit schälen wie das Fleisch einer pelzigen Frucht, dann wieder erweckt es den Eindruck eines Tupfers aus reinster Sahne. Die Dunkelheit lässt es erscheinen, als würde das Licht aus ihr geboren. Die Schatten umhüllen wie Vorhänge oder Mäntel, die das Innere vor indiskreten Blicken schützen, vor unbedachten Verletzungen….

Ein wunderschönes, friedvolles, freudvolles, liebevolles, lichtvolles 2017 wünscht von ganzem Herzen / A wonderful and peacefull 2017, full of love, light and happiness!

diespringerin allen meinen wunderbaren LeserInnen, / to all my wonderful readers die alle, / who all, ob sie nun selbst bloggen, schreiben, fotografieren oder was auch immer / bloggers, writers, photographers or whatever they are, oder was auch immer nicht, / or whatever they are not, wie Sterne am Himmel leuchten und inspirieren, / shine…

Der Wilde Ritt des Jahres …

Es war ein wildes Jahr, ein großes, bewegendes, beunruhigendes, unglaublich schönes und trauriges, ein glückliches Jahr. Es war ein Jahr unseres Lebens. Ein Jahreskreislauf, der beginnt, wenn in der Zeit der größten, dichtesten Dunkelheit, in der knisternden Kälte klammer Äste und Zweige nach allerlängster klirrender Nacht das Licht neu geboren wird, Richtung Sommer hin, der…

Eishauchstarre

die eiseskälte des winters todesstarre der sommergefühle letzter blätter die sich noch trauten sich fallen zu lassen ins  kühle nass des tiefen sees der dann zu seiner letzten umarmung ausholte während der wintersturm klirrend ein gemälde mit seinem hauch daraus machte verewigung der schönheit die eigentlich dahingeschieden ha! bis zur schmelze bloß die kommt genauso wie…

Das Versprechen der Zeit

Es wächst auf den Bäumen, herbstlaubgefärbt. Die Wipfel schon fast gänzlich kahl schmiegen sich junge Triebe dieses Jahres, des letzten Sommers, an den Stamm,  der sich bereits vor Kälte zusammenzieht, um Kräfte zu sammeln für den nächsten Frühling. Verheißung der frostigen  Wintertage, die unmittelbar vor uns liegen. Wir beginnen uns vorzubereiten auf den Winterreif und…

Das Glück vergangener Tage …

… geht nicht verloren, es wirkt weiter. Wie Kompost auf dem Boden deines Lebens bereichert es die Erde mit wertvollen Nährstoffen und lässt im nächsten Frühjahr neues schönes Glück emporsprießen. Wunderbare Blüten und Früchte. Immer und immer wieder. Neu geboren. Das ganze Leben lang. Ein wahres Wunder. Ein Grund zur Freude. Vertrau‘! Und liebe.  

Der Entschluss

Ich blick‘ jetzt wieder mal nach vorn, hab‘ ich grad beschlossen. Nicht zurück. Nicht mehr. Ich trag‘ ja alles in mir drin. So kann ich nichts verlier’n und bin so frei zu fliegen, meiner Seel‘! Das Leben ist ein Fest. Der Tod eines langen Tages  Abend. Die Nacht wird kommen. Ganz gewiss. So lass‘ mich…

Novemberrosen

Rosen im November, ergreifend, in ihrer leicht verblühten Anmut. Besondere Würde gewonnen durch das Anwelken ihrer Blütenblätter. Der Ergebenheit geschuldet, die sie ihre Köpfe leicht senken und nicht mehr so frech und schönheitsstolzgewohnt in den Himmel recken lässt. Demut echter Königinnen. Gebroch’ne Zweige und herbstwindzerzaust: offenbarte Verwundbarkeit. Gerade darin, in ihrer Zerbrechlichkeit, liegt ihre Kraft und Unzerstörbarkeit,…

Tage der Ahnen / Days of Ancestors (2)

Im Licht des Zwischen wandle ich staunend ob der unendlichen Endlichkeit, der bloß scheinbaren Endgültigkeit des Abschieds vom Dasein, und dem beständigen, unaufhörlichen Pochen der lebendigen Herzen (so hörbar grad jetzt), das stets neue gebiert und somit nie aufhört DOCH zu sein. Triumph des Lebens über den Tod? Oder einfach Liebe bis in die Ewigkeit…

Letzte Tage dieses Sommers

Es war noch Sommer, aber schon fielen die Blätter von den Bäumen und welkten in Brückenritzen vor sich hin, vergilbten, wurden trocken und zerstäubten schließlich. Tränen, vom letzten Regen übrig geblieben, säumten Spinnweben wie funkelnde Edelsteine. Der Fluss darunter strebte seiner Mündung zu, einem größeren Fluss, ihre Wasser vermengten sich und somit floss er weiter…

Haselreife, Fortsetzung

Und als die Haselnuss reif war, hatte sie das Ende der Täuschung gerade überlebt. Etwas Wesentliches hatte seinen Abschluss gefunden, ein Schmerz begonnen, aber was blieb, war der Samen für etwas Neues. Bilder stiegen in ihr auf, als sie durch die spätsommerlichen Felder streifte, mit ihrer Kamera ausgerüstet, ihrer Therapeutin, einer der besten, die es geben…

Das allmähliche Ganz-Werden der Zeit

Es wurde ihr bewusst, dass sie das Heranreifen der Haselnuss würde beobachten können. Dankbarkeit stieg in ihr hoch. Und der Gedanke, was für ein Geschenk die Zeit doch sei. Nicht deren Zerstückelung, sondern als Dasein im Raum, inmitten der Erscheinung der Dinge, als Teil eines Ganzen, nicht überschaubar, nur erlebbar im Jetzt, dem allerkleinsten Stück…

What is Love for?

completely meaningless words spoken unconcsiously to avoid void affecting other people lives pass on the  pain do you feel better now? Why passing on? Why not make a difference and  mean what you say live your own needs every one you meet is a new field of energy and deserves a chance at least a…

Manchmal …

… ist alles schon gesagt, und es bleibt nur das Schweigen. Manchmal ist Schweigen beredter als jegliches Wort. Manchmal ist Schweigen gefüllt mit Ungesagtem, Unaussprechlichem, Namenlosem. Manchmal hüllt Schmerz einen Mantel der Sprachlosigkeit um den, der schweigt. Manchmal schweige auch ich. Manchmal versagt mir die Stimme, verschlägt es mir das Wort. Manchmal schweige ich aus…

Schweben

Sie schwebte glitt durch die Luft wie ein gasgefüllter Ballon stieg empor ließ sich treiben von den Strömen und linden Winden schwebte einer Idee gleich in die Illusion des Himmels der nur Raum ist nicht blau atmende Sphäre sonst würde sie wie alle anderen auch ersticken nichts würde leben schweben weben welch ein Segen sie schwebte glitt…

Fieberhafte Zärtlichkeit

Ich sah dich in meinen Fieberträumen. Deine Berührung wie der frische Wind im April, im Frühlingslaub und den Blüten, die kurz davor sind sich zu öffnen.  In meinen Fieberträumen spürte ich dich. Ein Hauch, wie Atem, dein Flüstern in mein Haar, an mein Ohr. Ich spürte in meinem Fiebertraum deine Zärtlichkeit unendlich  zärtlich. Diffuses Licht,…

Vergiss mich nicht …

Als wäre das zu steuern, als wäre das zu verlangen, als wäre das zu erwarten. Als würde das bei wahrer Liebe nicht von selbst gescheh’n. Die schlägt Wurzeln, in der Seele des jeweils Anderen und findet ihren Weg durchs Herz und Aug‘ in den ganzen Leib und hat dort ihre Wohnstatt. Sie nistet sich ein….

Ja, also …

… Sie müssen da lang gehen, nach dem dritten Tulpenbeet links abbiegen, an den Rhododendronbüschen vorbei, dann müssten Sie den Eingang zum Zoo schon sehen … aber passen Sie auf, heute läuft da ein Löwe frei rum und verspeist Leute, er hatte genug von den tiefgekühlten Steaks, die man ihm vorwarf … nein, ich erzähle…

Vor dem Regen

Die Blüte wiegt sich im Wind als fühle sie sich in Sicherheit. Am Himmel über ihr dräuen die Wolken grau und grimmig. Erblassen sie vor Neid ob der Schönheit der zarten Blüte, nein,  verdunkeln sie sich im Zorn oder Gram? Wird die Blüte nach dem Regen dort noch schweben oder vom Sturm herabgerissen in einem …

Der Blätterwald …

… beginnt zu rauschen. Der Wind streicht zärtlich über das sprießende Laub, Bäume und Sträucher und Gräser und Blumen, Haaren gleich, zerzaust sie, ein Liebhaber der Erde und ihrer üppigen und vielfältigen Formen. Das Geräusch,  das dieses göttliche Paar erzeugt, erfüllt mich mit freudvoller Lust. Ich lebe, BIN Lust. Warum leugnen, was mir geschenkt? Wir…

Und wieder …

…wächst die Hoffnung, nein, die Ahnung, nein, das Wissen! Um die Erneuerung, das stetige Werden im Sein, im Jetzt. Unmittelbar erlebbar, nicht mitteilbar? Doch, über unsere Sinne, nicht über Worte allein. Lasst somit die Sprache wirklich sinnerfüllt sein. Dann leuchten die Worte wie Strahlen der Sonne, durchdringt die menschliche Seele wie diese den Raum, bringt…

Abendstimmung

Wir fahren über Land, vom Morgen bis zum Abend sind wir auf der Reise. Wir nehmen beständig Bilder auf, an die wir uns nicht erinnern können, halten wir sie nicht fest, irgendwie. Natürlich verklären wir. Unser Auge sieht die Wirklichkeit, unser Bewusstsein verweigert sich der Realität, verschönt, wo es nur irgendwie möglich ist, um zu…

Fleckenlos …

… bin ich nicht. Ich wurde beschnitten, verbogen und gebrochen. Dennoch hörte ich nie zu wachsen auf.  Ich bin, was, wer ich bin. Nicht was, wen andere zu sehen glauben, mit manchmal hochmütigem Blick. Alles was ein Mensch zum Gedeihen braucht, ist ein liebendes Auge, das auf ihm ruht. Der Rest der Liebe, die Berührung…

Wenn die Ruhe nicht in mir ist, ist sie nirgendwo.

  Die Kraft zur Entfaltung kommt von innerhalb. Das, von dem du glaubst, es liegt außerhalb ist lediglich ein Spiegelbild von dir. Verleugnen hilft gar nichts. Schau hin und lerne zu lieben, das, was ungeliebt ist und danach schreit geliebt zu werden. Oh, das ist schwer. Womöglich unmöglich. Womöglich wahr. Was zählt, letztendlich, sind Taten…

Himmel!

Wohin verschwindet das Blau des Himmels, wenn es Nacht wird? Ist es sein Kleidungsstück bei Tag?  Und des nachts hüllt er sich in Schwarz? Mit Sternen und  dem Mond als seinen Schmuck. Des Tages Blau ganz schlicht. Manchmal verbrämt mit weißem Hermelin. Von Zeit zu Zeit in Asche getaucht. Je nachdem. So wie auch die Nacht sich in graue…