Letzte Tage dieses Sommers

Es war noch Sommer, aber schon fielen die Blätter von den Bäumen und welkten in Brückenritzen vor sich hin, vergilbten, wurden trocken und zerstäubten schließlich. Tränen, vom letzten Regen übrig geblieben, säumten Spinnweben wie funkelnde Edelsteine. Der Fluss darunter strebte seiner Mündung zu, einem größeren Fluss, ihre Wasser vermengten sich und somit floss er weiter…

The Very Secret of Avalon

As the mist rises on the lakes surface I feel as if I’d enter the island of Avalon crossing the water on the bark of endless love holding in my hands the bloodfilled grail the seekers of love were so desperately trying to find behold the grail is your heart nothing else freely given gift a…

Haselreife, Fortsetzung

Und als die Haselnuss reif war, hatte sie das Ende der Täuschung gerade überlebt. Etwas Wesentliches hatte seinen Abschluss gefunden, ein Schmerz begonnen, aber was blieb, war der Samen für etwas Neues. Bilder stiegen in ihr auf, als sie durch die spätsommerlichen Felder streifte, mit ihrer Kamera ausgerüstet, ihrer Therapeutin, einer der besten, die es geben…

Brilliant Days

I found something in myself unexpected but irrestistable: the world’s love for me I just looked at what was spreading before me curious and humble and found everything what is within me too and I am within world one heart among …  _______________________________________________________ Picture made by George Gonzales (thank you for being such a great…

To Choose and Being Chosen

world is beyond comprehension reality we are in communication we know we feel intuitively we love and hate we are human souls searching for something called truth we know without knowing exactly and we choose always rarely we are chosen I choose myself and always whom I love no because as Rumi says: „A lover…

Schweifen

Sie ließ den Blick schweifen. Das Tal lag vor ihren Füßen, breitete sich aus wie ein duftender wertvoller schwerer Teppich. Sie tat einen Schritt nach dem anderen, ging den Weinberg hoch. Auf dem Weinberg. Setzte sie sich in den Schatten einer Rebe und blickte hinab. Es tat gut, oben zu sein, einen Überblick zu haben….

Die Hasel (Fortsetzung der allmählichen Ganz-Werdung der Zeit)

Die Haselnüsse reiften langsam heran. Die Tage kamen und gingen. Mit ihnen die Sonne und der Regen, Wind und Wetter, in allen ihren Höhen und Tiefen. Die Vorgänge der Natur waren ein perfektes Spiegelbild ihres Inneren, sie durchlebte intensive Freude und ebenso Wut und Trauer, Enttäuschung, Erschöpfung … sie hatte das Gefühl, sich in einem…

Das allmähliche Ganz-Werden der Zeit

Es wurde ihr bewusst, dass sie das Heranreifen der Haselnuss würde beobachten können. Dankbarkeit stieg in ihr hoch. Und der Gedanke, was für ein Geschenk die Zeit doch sei. Nicht deren Zerstückelung, sondern als Dasein im Raum, inmitten der Erscheinung der Dinge, als Teil eines Ganzen, nicht überschaubar, nur erlebbar im Jetzt, dem allerkleinsten Stück…

Das Aufseufzen der Seele.

Sie atmete. Sie blickte über einen weiten Horizont. Fühlte den Wind auf ihrer Haut und in den Haaren. Die abendlichen Sonnenstrahlen umschmeichelten sie. Sie spürte das Gras unter ihren Fußsohlen, das pulsierende Leben der Erde, das Krabbeln der einen Insekten auf Zehen und Waden, hörte das Summen der anderen in der Luft. Sie roch die…

Heaven’s Secret

Behinde those clouds there’s always sky everlasting not blue but pitch dark and in this seemingly bleak blackness in reality are contained all the colours of all the worlds so: why worry? If it is dark for the moment you have all the light in yourself break through and shine be one of sun’s rays…

Passion’s Wounds

It’s neither our wounds which are most precious nor our intactness or virginity it’s our true grit to love passionatly and  go through pain when it’s there on to the other side keep on breathing keep on going when you’re tired take a rest then get up again and  move on with love and  have true grit as long as your heart…

Ghost Buffalo

Seltsam, ich verfalle in Schweigen. Ich betrachte den Bison und verstumme. Befinde mich in wortloser Kommunikation mit einem Geist, der so viel größer ist als ich. Größer als der Körper, der als geballte Kraft vor mir steht. Die Farben verblassen, die Konturen verschwimmen, es gibt nur mehr Hell und Dunkel, silbernes Weiß, schwärzliches Braun. Obwohl…

Ein Verdauungsspaziergang

Ich bin seit über einer Woche wieder in Wien. Noch immer stehe ich gewissermaßen unter Schock. Ich werde lange brauchen, um alle Eindrücke zu verdauen. Die Reise war mehr als ein touristisches Unternehmen. Bereits als ich mich dazu entschloss, wusste ich, dass es sich im Grunde um eine Art Pilgerschaft handelte, einen Aufbruch der Seele…

The Holy Waters of Zion Canyon

Stones and wells talkative and true calling soul and heart and body spiritmind bodysoul one soul one being Holy place no master needed naturemotherfather nothing more requested than attention dedication a strong and still tender will opening up for life  and death for your destiny even if you try to deny that there is such…

The Grand Canyon Motel

Wer das etwas Andere (und Katzen, es huschen Dutzende herum) liebt, ist hier goldrichtig. Wer klinische Sauberkeit und deren neue Klischees des modernen Tourismus sucht, nicht. Wirklich Reisende werden es genießen als unerwartete Möglichkeit, etwas scheinbar Verlorengegangenes wiederzufinden: Langsamkeit, Ruhe, vollkommene Imperfektion – das Leben ist ein vorübergehendes Ereignis … nicht mehr und nicht weniger….

Erwachen

Die Reisende hatte nicht erwartet … sie wusste nicht einmal, dass sie Erwartungen gehabt hatte, aber irgendwelche musste es gegeben haben, sonst wäre sie nicht so erschüttert von den Eindrücken, die in diesen Tagen auf sie eingeströmt waren wie der Fluss, an dessen Ufer sie nun saß, in dessen aufgewühltes Wasser sie blickte, träumerisch einerseits…

The Great Salt Lake

Es war eine Reise in meine eigene Seele. Es war mehr als die Erfüllung eines Kindheitstraumes. Mein Guide George Gonzales  erzählte mir auf unserer Heimfahrt, dass ich im Laufe des Besuches des Great Salt Lake und den Erlebnissen „quite shocked“ wirkte. Ich hatte nicht erwartet, derartig berührt zu werden: von einer Landschaft, den Begegnungen mit…

Sundancing in Park City

Hier blühen noch die Kirschbäume. Auch der Flieder. Die Kastanienbäume. Ich erlebe dieses Jahr einen langen Frühling voller Sonnenlicht.Wir verbrachten den Tag in Park City, dem Ort mitten in den Wasatch-Bergen, an dem das jährliche Sundance Film-Festival stattfindet. Der Gedanke gefiel mir. Wir besuchten eine Galerie nach der anderen: entdeckten Jared McMillen, einen Fotografen, der…

An European Travelers Views

Der Abend senkte sich herab über Salt Lake City. Ich trabte vom Supermarkt zu meiner Unterkunft, todmüde von all den Eindrücken des Tages, die nachwirkten. Ein Mann, etwa Mitte Fünfzig, mit dickem Bauch und schlechten Zähnen, murmelte etwas von „Rainclouds“. Ich nickte, meinte, dadurch wäre das Licht besonders. Er lächelte. Die Freundlichkeit der Leute, denen…

Ich seh‘ dich …

… siehst du mich? Was sehe ich wenn ich dich betrachte? Mich selbst? Dich? Uns? Die Welt? Was nur, sehe ich, siehst du, sehen wir? *** Sehen wir? Oder träumen wir? Träume ich? Träumst du? Wer träumt, wer ist? Was wird sein, was ist bereits? Was ist nicht? Vor allem, wann und wo? Wie? Warum? Ach Herz,…

Geflügelte Wesen

Du bist müde, mutlos? Auf, hinaus, hinauf! Himmelwärts stürmend, die Erde erobernd in liebender Glut! Lass dich nicht hängen, Seele, es dämmert bereits ein neuer Tag herauf und beginnt ein weiteres Kapitel im Buch deines Lebens. Du bist müde? Dann leg‘ dich schlafen, dein Haupt auf ein  weiches Kissen, träume süß, und morgen schwinge dich…

Ich bin dir ja …

… so zugeneigt! So lange schon fasziniert mich dein Antlitz, (und mich deine Gestalt …!) dass wir beide Fels geworden sind, einander zugewandt und ineinander versenkt. Wir wachsen zueinander hin. Zeit rauscht vorbei wie ein stetig fließender Strom. Und wir? Sind noch da.  Das Bleibende im Wechsel. Lassen uns nicht stören aneinander … die Zeugen mögen…

Von der Fülle

Es dämmert bereits der Tag herauf. Die Nacht muss weichen, mit ihr die Enttäuschungen von gestern. Das Gold in den Wolken verspricht neue Fülle. Solange du weißt, was diese WIRKLICH  ist, kann dir nichts geschehen. Jetzt ist Licht. Der Abend wird kommen, früh genug. Auch darum  brauchst du dich nicht zu sorgen. Die Nacht wird…

What is Love for?

completely meaningless words spoken unconcsiously to avoid void affecting other people lives pass on the  pain do you feel better now? Why passing on? Why not make a difference and  mean what you say live your own needs every one you meet is a new field of energy and deserves a chance at least a…

Manchmal …

… ist alles schon gesagt, und es bleibt nur das Schweigen. Manchmal ist Schweigen beredter als jegliches Wort. Manchmal ist Schweigen gefüllt mit Ungesagtem, Unaussprechlichem, Namenlosem. Manchmal hüllt Schmerz einen Mantel der Sprachlosigkeit um den, der schweigt. Manchmal schweige auch ich. Manchmal versagt mir die Stimme, verschlägt es mir das Wort. Manchmal schweige ich aus…

Schweben

Sie schwebte glitt durch die Luft wie ein gasgefüllter Ballon stieg empor ließ sich treiben von den Strömen und linden Winden schwebte einer Idee gleich in die Illusion des Himmels der nur Raum ist nicht blau atmende Sphäre sonst würde sie wie alle anderen auch ersticken nichts würde leben schweben weben welch ein Segen sie schwebte glitt…

Fieberhafte Zärtlichkeit

Ich sah dich in meinen Fieberträumen. Deine Berührung wie der frische Wind im April, im Frühlingslaub und den Blüten, die kurz davor sind sich zu öffnen.  In meinen Fieberträumen spürte ich dich. Ein Hauch, wie Atem, dein Flüstern in mein Haar, an mein Ohr. Ich spürte in meinem Fiebertraum deine Zärtlichkeit unendlich  zärtlich. Diffuses Licht,…

Vergiss mich nicht …

Als wäre das zu steuern, als wäre das zu verlangen, als wäre das zu erwarten. Als würde das bei wahrer Liebe nicht von selbst gescheh’n. Die schlägt Wurzeln, in der Seele des jeweils Anderen und findet ihren Weg durchs Herz und Aug‘ in den ganzen Leib und hat dort ihre Wohnstatt. Sie nistet sich ein….

Und obwohl …

… du längst nicht mehr an Märchen glaubst, hoffst du auf ein Wunder, nein, auf viele, und baust dir ein Schloss, ein Wolkenkuckucksheim. Da streifst du durch die Gärten deiner Fantasie und malst dir aus, was auch immer … wach auf, Kind, wach auf, es wird Zeit –  wofür? Alle Träume fahren zu lassen, sich…

Verwandlung

Liebe nagt wie die Zeit, wie eine Raupe die Blütenblätter einer Rose. Sie verwandelt sowohl den Liebenden als auch den Geliebten. Es ist nicht das Bleibende das hält, sondern der Mut, die Fähigkeit, die stetige Veränderung zu umarmen, nicht festzuhalten an der  Illusion des Ich oder des Du. Einfach Wandel. Nichts bleibt. Wirklich nichts. Und so…

Blaues Wunder

Himmel, so weit wie du weg. Sommer kommt, du gingst. Und wieder weißt du nichts. Von mir. Wie denn auch? Wenn immer dann, wenn Nähe droht du das Weite suchst. Wer will dich fangen? Ich nicht. Höchstens halte ich geduldig die Hand hin, damit du landest für einen Augenblick wie ein scheuer Vogel aus dem…

Die Gedanken …

 …. kriechen wie aus dunklen Fluten heraus, an Land, und nisten sich ein im Sand oder Stein. Dort legen sie ihre Brut ab und verschwinden wieder im Nass, im schwarzen, und scheren sich einen Dreck was wird aus dem, was sie am Ufer zurück- und hinterließen. Und ich muss nun sehen wie ich  zurechtkomme mit…

Ein frühlingshafter Morgengruß …

… an die Welt! Heute Nacht besiegte die Solidarität den Terroristen in meinem Traum. Er glaubte, er hätte erfolgreich die Granate geworfen. Sie rollte zurück. Er lief weg, duckte sich, es kamen seine vermeintlichen Feinde, die Granate ging hoch und zerriss niemanden. Die Gemeinschaft hob den Terroristen auf. Und er sah seinen Irrtum ein. Und…

Dunkle Wolken am Horizont

Das erwartete Gewitter blieb aus. Nur Regen ergoss sich. Wie stumme Tränen. Die Bäume nickten weise. Die Sonne ging unter ehe es zur Überschwemmung kam. Die Nacht senkte sich diskret wie immer über den Boden. Feiner Niesel durchtränkte ihn bis zum Morgen. Dann ging die Sonne wieder auf. Natürlich. Was sonst?  

Ich hab mir …

… die Augen ausgeweint nach dir, wegen dir, um dich. Ich blickte erblindet in die Zukunft. Du glaubst, ich sei verloren? Nein, ich habe mich wieder gefunden. Ich war gezwungen mich zu entscheiden für dich oder mich. Es fiel mir unerwartet leicht. Ich wählte. Mich. Nun, mein Geliebter, sind meine Augen wieder sternenklar und strahlen durch…

Vor dem Regen

Die Blüte wiegt sich im Wind als fühle sie sich in Sicherheit. Am Himmel über ihr dräuen die Wolken grau und grimmig. Erblassen sie vor Neid ob der Schönheit der zarten Blüte, nein,  verdunkeln sie sich im Zorn oder Gram? Wird die Blüte nach dem Regen dort noch schweben oder vom Sturm herabgerissen in einem …

Der Blätterwald …

… beginnt zu rauschen. Der Wind streicht zärtlich über das sprießende Laub, Bäume und Sträucher und Gräser und Blumen, Haaren gleich, zerzaust sie, ein Liebhaber der Erde und ihrer üppigen und vielfältigen Formen. Das Geräusch,  das dieses göttliche Paar erzeugt, erfüllt mich mit freudvoller Lust. Ich lebe, BIN Lust. Warum leugnen, was mir geschenkt? Wir…

Hingabe.

Wege tun sich auf, wenn du nur den Mut aufbringst, aufzubrechen und deine ganz persönliche Reise zu beginnen. Das Ziel? Wir werden sterben, das ist gewiss, alles andere ergibt sich. Haben wir vor, glücklich zu sein? Dann wird es uns auch gelingen. Wollen wir das ganze Paket Leben? Dann müssen wir auch Tränen und Schmerzen…

Herzblütenwind

Herzwindblüten, Windherzblüten, Blütenwindherz … Liebe … am „Anfang“ (wovon eigentlich? Kann Liebe wirklich einen Anfang haben???) siehst du überall Herzen, später jedoch einfach nur den Wind, der von Bäumen rieselnde Blüten über Tischplanken weht.  Nichtsdestotrotz bleiben schöne Bilder. Das zählt. Doch. Das zählt sogar viel. 

Lebendigkeit, überschäumend …

Die Pfeile, die ihr schleudert, sollten höchstens die des Amor sein. Bändigt eure Kraft, liebevoll, freudvoll, mit nur einem zarten Band, für Halt, nicht Zwang. Lasst die Zügel frei, vertraut der wilden Kraft in euch. Seid zart, seid zärtlich, seid weich wie Seide. Dann seid ihr stark, sehr stark, und klar, so klar.    …

Den Wind zu lieben

Den Wind zu lieben bedeutet den Sturm zu ertragen. Halten lässt er sich nicht. Du musst ganz  durchlässig sein, damit er  durch dich strömen und fließen und dich  ganz auf seine Weise lieben kann. Er gehört dir nicht. Er gehört der ganzen Welt. Er gehört nicht einmal sich selbst. Wer, mein Herz, gehört schon irgendwem? Ich selbst…

Und wieder …

…wächst die Hoffnung, nein, die Ahnung, nein, das Wissen! Um die Erneuerung, das stetige Werden im Sein, im Jetzt. Unmittelbar erlebbar, nicht mitteilbar? Doch, über unsere Sinne, nicht über Worte allein. Lasst somit die Sprache wirklich sinnerfüllt sein. Dann leuchten die Worte wie Strahlen der Sonne, durchdringt die menschliche Seele wie diese den Raum, bringt…

Der Tanz der Schatten …

Nein,  der Schatten, der mich verfolgt, ist nicht mein eigener. Und er  verfolgt mich auch nur in meiner Fantasie. Ich bin ja frei. Nur innig verbunden mit meinem eigenen, um den ich sehr wohl  weiß. Der zu meinem Körper gehört ebenso wie  meine Seele. Meinen Schatten sehe ich tanzen im strahlenden und manchmal auch diffusen…

Abendstimmung

Wir fahren über Land, vom Morgen bis zum Abend sind wir auf der Reise. Wir nehmen beständig Bilder auf, an die wir uns nicht erinnern können, halten wir sie nicht fest, irgendwie. Natürlich verklären wir. Unser Auge sieht die Wirklichkeit, unser Bewusstsein verweigert sich der Realität, verschönt, wo es nur irgendwie möglich ist, um zu…

Nie …

… sah ich ein Gesicht,  schöner als dies, mit Furchen darin, tief ins Antlitz gemeiselt vom Leben. Dem Schmerz, den es  durchlebte. Hervorgerufen durch die ursprüngliche Fähigkeit zu lieben. Zurückgewiesen und auch angenommen, erwidert oder  auch nicht. Die Augen, die strahlen auf den ersten Blick, doch beim Betrachten in der Nähe sich in ihren Stirnknochenhöhlen…

Fleckenlos …

… bin ich nicht. Ich wurde beschnitten, verbogen und gebrochen. Dennoch hörte ich nie zu wachsen auf.  Ich bin, was, wer ich bin. Nicht was, wen andere zu sehen glauben, mit manchmal hochmütigem Blick. Alles was ein Mensch zum Gedeihen braucht, ist ein liebendes Auge, das auf ihm ruht. Der Rest der Liebe, die Berührung…

Teure alte Seele!

Begleiter vielleicht vieler Leben. Ich habe dich wiedergefunden, mein Herz allerliebst. Ich habe dich wieder verloren, mein Herz brach. Es wurde wieder gefunden, mein Herz wurde heil. Du jedoch bist mir davon gelaufen, so schnell wie der Wind, so frei  wie er, so wild. Wer du bist oder wie bleibt mir ein Rätsel, dessen Lösung…

Wenn die Ruhe nicht in mir ist, ist sie nirgendwo.

  Die Kraft zur Entfaltung kommt von innerhalb. Das, von dem du glaubst, es liegt außerhalb ist lediglich ein Spiegelbild von dir. Verleugnen hilft gar nichts. Schau hin und lerne zu lieben, das, was ungeliebt ist und danach schreit geliebt zu werden. Oh, das ist schwer. Womöglich unmöglich. Womöglich wahr. Was zählt, letztendlich, sind Taten…

Kopfloses altes Haus …

Brief an die Freundin: …. Alles in der Schwebe, also. So wie mein Haus. Dachboden inzwischen völlig weg. Kopfloses altes Haus, fast so wie ich … die Metamorphose des Gebäudes spiegelt meine eigene innere Entwicklung wider, finde ich ausgesprochen spannend, unterhaltend … mittlerweile, am Anfang befand ich mich am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Ich begriff, dass…

Himmel!

Wohin verschwindet das Blau des Himmels, wenn es Nacht wird? Ist es sein Kleidungsstück bei Tag?  Und des nachts hüllt er sich in Schwarz? Mit Sternen und  dem Mond als seinen Schmuck. Des Tages Blau ganz schlicht. Manchmal verbrämt mit weißem Hermelin. Von Zeit zu Zeit in Asche getaucht. Je nachdem. So wie auch die Nacht sich in graue…

Schattenwerfer, die wir sind …

Der Wind weht, wir sind das Laub des längst vergang’nen Sommers. Durch’s Geschehen gewirbelt, als gäbe es kein Morgen, landen wir auf dem feuchten, nasskalten Boden. Auf der Erde. Wir sind Kompost. Was haben wir gesät? Werden Rosen blühen? Auch diese haben Dornen. Habt Acht! Auf die Schatten, die wir werfen, über jene, die noch…

Bloß Gedanken …

Ich kann das alles schon nicht mehr hören: die Gewissensbisse derer, die helfen wollen, es aber nicht tun, aus welchem Grund auch immer. Jene, die helfen können und wollen, sollen es tun, aber ohne missionarischem Eifer. Wenn sie es wollen, ist es eine menschlich „richtige“ Entscheidung. Ob sie es tun, liegt manchmal nicht in der…

Kindheitszauber

Rätselhafte Welt, in der Kinder heranwachsen, deren Sinne so offen sind, dass sie noch Dinge wahrzunehmen vermögen, welche den meisten Erwachsenen bereits verschlossen sind. Diese sind oft nicht einmal mehr in der Lage, sich an die Erlebnisse ihrer frühen Tage zu erinnern. Waren manche davon zu unheimlich, sodass sie verdrängt werden mussten? Die Ereignisse lösten Ängste…

Das Leben geht weiter

Bei einem unserer letzten Spaziergänge, die ich mit Eda unternahm, hörte ich beim Verlassen des Parks ein Käuzchen schreien: „Kiwit, kiwit!“ Mein Herz wurde schwer. Ich lugte zu Eda, wusste nicht, ob sie den Ruf wahrgenommen hatte. Sie unterbrach ihre Rede nicht. Ich schwieg. Ich wischte den Aberglauben aus meinem Gedächtnis und konzentrierte mich wieder…

Vermächtnis

Meine Freundin Eda starb vor einigen Tagen. Überrascht stelle ich fest, dass sie keine Lücke hinterlässt in meinem Leben. Ganz im Gegenteil füllt sie eine Leere in meinem Herzen und erhellt sie mit ihrem Licht. Ich sehe sie lächeln und strahlen. Ich lächle zurück und verbeuge mich vor ihr, ich bin dankbar, dass sie mich in…

Abgründe und Landungen

Manchmal springst du, weil du all deinen Mut zusammennimmst und landest unsanft. Da der Abgrund, in den du gesprungen bist, im Dunkel lag, sahst du nicht die scharfkantigen Felsen und das Dornengestrüpp, das dich zerkratzt. Dennoch musst du zugeben, dass genau dieses dich vor dem Aufprall schützte, der gefährlich gewesen wäre: du hättest dir sämtliche…

Freier Sprung

Wagst du den freien Sprung, will sagen, du springst in einen Abgrund ohne jegliche Sicherung, ohne zu wissen, wo oder wie du landest, sozusagen mit verbundenen Augen, einfach weil dir eine Stimme befiehlt zu vertrauen, stellt sich unter Umständen heraus, dass da nie ein Abgrund sondern nur ein Schritt zu tun war. Mit verbundenen Augen…

Allererste Sprungversuche

Man sagt, aller Anfang sei schwer. Und jede Reise beginne mit dem ersten Schritt. Dies soll keine Ansammlung Allgemeinplätze werden, sondern eine Art Pilgerschaft. Das Ziel wird sich im Laufe der Zeit herauskristallisieren, vorerst geht es ums schlichte Tun, ums Spielen. Mit Worten, Gedanken, Bildern, Dingen, Themen, Ideen, Gestalten, Wesen und so weiter und so…