„Gewöhnliche Menschen“ … / „Ordinary People“ …

Black Pumas – Colors Wie sie diese Welt und ihre Menschen liebte,  verrückt, trotz allem, oder gerade deswegen: denn schaut genau hin, die „kleinen“ Leute, die Vielen, die schweigende Masse, die ihre Aufgaben ohne zu murren (oder murrend, aber doch), erledigen, weil sie alle in Frieden leben, ihre Lieben in Frieden lieben, ihre Kinder in…

Im Garten des Schlosses … / At Castle’s Park …

Please find English translation below Oh wie sie plötzlich Kopf steht die Welt! zu Stein erstarrt in so genannter Wirklichkeit mehr Bewegung im gespiegelten Bild das Wasser kräuselt sich die Tropfen plätschern und schlagen  tatsächlich! Wellen! kleine nur aber immerhin wärst du eine ums Leben schwimmende Mücke glaubtest du  du ertrinkst im Ozean und nicht in…

Sedona

Kunstmarkt in Sedona, die Menschen waren gechillt und freundlich. Sie checkten ein und verschafften sich erst mal einen Überblick … … Walt Disney hatte hier gelebt, die Gegend war Kulisse für viele Western gewesen. Sedona war nach der Ehefrau von T.C. Schnebly benannt worden, der um 1899 in der Gegend eine Poststation eröffnet hatte. In…

Ich habe einen Wunsch

Österreicher & Österreicherinnen gegen Rechtsruck, ja. Oder vielmehr: Lasst ihn uns gemeinsam korrigieren. Und ebenso die Probleme angehen, die auf uns als Menschheit zukommen. Oder vielmehr: in denen wir uns – mittendrin – befinden … Peace. Mehr habe ich eigentlich nicht zu sagen. Ich geh‘ jetzt wählen. Herzlich, diespringerin    

Schattenspringen in New York (22) – Epilog

Die Schattenspringerin dankt: für die Möglichkeit zu reisen, der Stadt, die sie so freundlich behandelt hat, den Menschen, die ihr begegneten, die diese Reise erst zu der machten, die sie war. Und sie dankt jenen, die sie Anteil nehmend von Nah und Fern begleitet haben. Aus vollem Herzen dankt sie, in die ganze wundervolle, weite Welt…

Schattenspringen in New York (4)

Sie hatte Gene Roddenberrys Visionen immer geliebt, schon als Kind. Und das Universum einer besseren Welt, das im Laufe der Jahrzehnte der ursprünglichen Serie entstand, ja, das erst recht. Eine Erde, deren Menschheit alle globalen Probleme letztendlich friedlich gelöst hatte, in der die Menschen kein Geld mehr brauchten und voller Respekt den Weltraum erforschten, um dort Welten…

Spalt im Herz

Im Rückblick, nachdem bereits viel Zeit verstrichen war, konnte sie sagen … und hier, schon hier musste sie innehalten im Text. Denn das Ende dieser Liebe hatte sie damals sprachlos werden lassen, rückhaltlos, verstört und unsagbar traurig, sogar jetzt noch spürte sie einen Nachhall dessen. Es gab nichts zu verstehen, auch keinen Grund für Zorn, […]

Wien – Wenn Mauern erzählen könnten … / Vienna – If Walls Could Talk …

Welche Geschichten würden sie den Kindern erzählen … ? *** Which Stories would they tell the children …? (Einer der Flaktürme Wiens, stumme Riesen, Zeugen einer Vergangenheit, die nicht verdrängt werden sollte, denn was schamhaft oder als zu unangenehm verdrängt wird, drängt sich unangenehm wieder auf die Bildfläche. Also betrachten wir das ganze Bild der Vergangenheit, des Jetzt…

Amsterdam … die Springerin auf Reisen (5)

Fortsetzung … Feiernde Menschen. Die Musik hatte sie schon von weitem gehört. Nun stand sie vor dem Gebäude, offenbar so etwas wie einem buddhistischen Zentrum. Das Fest allerdings fand etwas weiter entfernt in einem Strandcafé statt. Sie konnte die Menschen schemenhaft erkennen. Kinder tollten herum. Der Junge von vorhin war verschwunden, vermutlich hinter der nächsten Sanddüne,…

Leeres Herz

… ist jenes. welches sich – noch voll – hungrigen Seelen zur Nahrung darbietet. Es dauert keine Sekunde und es ist leer. Anders als die Nussschale, die  – einmal leergefressen und fallen gelassen – nur mehr eins werden kann mit dem steinigen Boden, kann sich das menschliche Herz wieder öffnen und neu füllen. So lange es…

Das Leben …

… will einfach gelebt werden. Das eigene Leben ist dein wahres Kind, dein Selbst, und erst, wenn du es aushältst in seiner Leere und trotzdem liebst mit seiner ihm innewohnenden Schönheit … nein, nicht erst dann lebst du, aber du lebst … einfacher, liebevoller, sanfter. Solange wir unser eigenes Leben/Kind anbrüllen, negieren, verletzen, verdammen, sind…

Von der Unbezähmbarkeit

Wenn du genau hinschaust, ist das Wilde noch da. Egal, wie sehr sie versuchen, diese Welt zu regulieren, die Natur zu „kultivieren“, ihren chaotischen Formen eine missverstandene Klarheit und Linearität abzugewinnen … sie wird letztendlich obsiegen, selbst wenn wir Menschen dieses Juwel im Weltall tatsächlich zerstören können vor seiner Zeit. Es wird einfach neue Formen…

Eine lange Geschichte …

Ich habe Erzählungen gelauscht über den Mythos eines Volkes, das nach langer Zeit der Blüte schließlich sich auf dem absteigenden Ast befand. Anfangs schlich die Not unbemerkt in die Leben Einzelner, denen man die Schuld für ihre Misere in die eigenen Schuhe schob, bis so viele der Schuh drückte, dass keine Ausrede mehr möglich war…

Die Wildnis in dir

Sie tauchte ein, in diese Ruhe, die sich überall ausbreitet, wo Bäume waldartig zusammen stehen, sich kleine Flüsse durchs Erdreich schlängeln, um in Teiche zu münden, in denen sich die Welt, so wie sie grade ist, jeweils widerspiegelt. Heute war es die Wintersonne, die den kahlen und stumm in die Höhe ragenden Riesen einiges an…

Und wenn sie schon gestorben sind …

… erzählen die Schlösser noch ihre Geschichten. Auch die von jenen, welche diese Steine im Schweiße ihres Angesichts aufeinander geschlichtet haben, im Auftrag des Königs Architekten, sowie die  mehr oder weniger schamvoll verschwiegen Geschichten, Intrigengeschmiede, Liebesgeflüster, Dienstbotengetuschel und dergleichen, denn die Mauern, die schweigen wie ein Grab (oder hörst du sie wispern?). Eine Augenweide jedenfalls,…

Diese Geister, die wir selber riefen …

…aus längst vergang’nen und auch jüngsten Tagen bestimmen heute uns’re Welt. Weisen mit zittrig-dürren, klammen Fingern in eine nahe und auch in eine ferne Zukunft, die uns nicht gehört. Auch das Jetzt gehört uns nicht. Wir sind ihm nur geborgt. Gäste bestenfalls, Reisende durch die Nächte und die Tage uns’rer aller Seelen. Wir kommen und…

Gedanken zur Lage uns’rer Welt und … zur Liebe.

Angesichts der Lage dieser Welt: wieviel Berechtigung hat sie, die persönliche, ganz private Liebe? Wieviel Raum darf sie einnehmen, und wo hört sie auf unpolititsch zu sein, wo oder wann wird sie – die „weltlose“ Liebe – zur Vogel-Strauß-Strategie um der Lieblosigkeit, die so herrscht, so sehr herrscht in der Welt, noch einigermaßen scheinbar, illusionär…

Ein wunderschönes, friedvolles, freudvolles, liebevolles, lichtvolles 2017 wünscht von ganzem Herzen / A wonderful and peacefull 2017, full of love, light and happiness!

diespringerin allen meinen wunderbaren LeserInnen, / to all my wonderful readers die alle, / who all, ob sie nun selbst bloggen, schreiben, fotografieren oder was auch immer / bloggers, writers, photographers or whatever they are, oder was auch immer nicht, / or whatever they are not, wie Sterne am Himmel leuchten und inspirieren, / shine…

Der Wilde Ritt des Jahres …

Es war ein wildes Jahr, ein großes, bewegendes, beunruhigendes, unglaublich schönes und trauriges, ein glückliches Jahr. Es war ein Jahr unseres Lebens. Ein Jahreskreislauf, der beginnt, wenn in der Zeit der größten, dichtesten Dunkelheit, in der knisternden Kälte klammer Äste und Zweige nach allerlängster klirrender Nacht das Licht neu geboren wird, Richtung Sommer hin, der…

Liebespfeil

Ein stummer Schrei erreichte ihr Herz wie ein unsichtbarer Pfeil, als sie vorüberging. Im Augenwinkel nur hatte sie ihn wahrgenommen – sie blickte hin, aufmerksam geworden und erschrak. Schemenhafte Gestalt hinter Gittern. Den Kopf abgewendet, in monologisierende Isolation gebannt, nicht realisierend, dass sie existierte, den Ruf vernommen hatte, die Verzweiflung des Unerlösten verspüren konnte.  Sie glaubte…

L.I.E.B.E. – die persönliche Mutmaßung der Silvia S.

Ich maße mir nicht an, über Liebe jemals ein Wort schreiben zu können, das selbst Sinn machen würde oder wenigstens einigermaßen sinnerklärend wäre, obwohl ich – und zwar seit ich denken kann – mich stets mit diesem Begriff auseinander setzte. Was war das: Liebe? Später, nach einigen scheinbar missglückten Versuchen in Sachen „Liebe“ schrieb ich…

Die Geschichte des Lebens.

Das Kreischen der Möwen wurde übertönt vom Rauschen des Windes. Es war heute besonders kalt, der eisige Hauch peitschte ihre Wangen und trieb ihr Tränen in die Augen. Die Luft, die sie einatmete, prickelte in den Lungen. Sie sah verschwommen, wie die weißen Vögel durch die Luft taumelten, getragen vom Sturm sich nicht wehrten, sondern…

Lernen

Wir haben solche Angst davor, verwundet zu werden, dass wir Harnische anlegen. Mauern um uns herum bauen. Undurchdringlich. Für den Schmerz (hoffen wir). Dabei vergessen wir, dass große Schönheit nur durch unsere Bereitschaft den Schmerz, der passiert, anzunehmen entsteht. Was klein war, kann nun groß werden und ergreifend, nicht nur äußerlich schön. Es berührt. Die…

Der Himmel über Wien

manchmal scheint es als seien die Schatten mächtiger als das Licht und dennoch genügt ein einziger Lichtstrahl eine Dunkelheit zu erhellen während es  oft nicht auffällt wenn sich Dunkelheit über das Land senkt erst wenn man nichts mehr sieht springt man auf was,  wenn es  keinen Lichtschalter gibt? bleiben wir im Dunkeln oder lassen wir…

Das Glück vergangener Tage …

… geht nicht verloren, es wirkt weiter. Wie Kompost auf dem Boden deines Lebens bereichert es die Erde mit wertvollen Nährstoffen und lässt im nächsten Frühjahr neues schönes Glück emporsprießen. Wunderbare Blüten und Früchte. Immer und immer wieder. Neu geboren. Das ganze Leben lang. Ein wahres Wunder. Ein Grund zur Freude. Vertrau‘! Und liebe.  

Es braucht Zeit … / It takes time …

… bis die unheilvollen Geister der Vergangenheit / …until the inauspicious spirits of the past endgültig verschwunden sind / are gone for good und etwas Neues / and something new entstehen kann … / can rise lass das Licht / let the light herein / come in und dieselbe Sache / and the same thing scheint anders zu…

Der ramponierte Engel

Es gibt einen Engel, der hat sich zu weit hinaus gewagt. Er verließ den Himmel, der ewig-seligen Chöre müde. Hatte Sehnsucht nach der Leidenschaft der Menschen. Liebte das Pochen ihrer Herzen,  lauschte dem Rauschen ihres Blutes in den lebendigen Adern. Er hatte Mitleid mit dem Leid mancher. Er griff ein. Verlor dabei seine Hände, begriff nichts…

Der Entschluss

Ich blick‘ jetzt wieder mal nach vorn, hab‘ ich grad beschlossen. Nicht zurück. Nicht mehr. Ich trag‘ ja alles in mir drin. So kann ich nichts verlier’n und bin so frei zu fliegen, meiner Seel‘! Das Leben ist ein Fest. Der Tod eines langen Tages  Abend. Die Nacht wird kommen. Ganz gewiss. So lass‘ mich…

Tage der Ahnen / Days of Ancestors (2)

Im Licht des Zwischen wandle ich staunend ob der unendlichen Endlichkeit, der bloß scheinbaren Endgültigkeit des Abschieds vom Dasein, und dem beständigen, unaufhörlichen Pochen der lebendigen Herzen (so hörbar grad jetzt), das stets neue gebiert und somit nie aufhört DOCH zu sein. Triumph des Lebens über den Tod? Oder einfach Liebe bis in die Ewigkeit…

Unverbrüchlich: Liebe

Er sagte: Seine Knochen seien Stein Geworden Unter den Schlägen Den zahllosen (ohnmächtigen) Schlägen Seiner Mutter Seines Vaters Die er Wild herausforderte Nein Er begegnete ihnen Wich nicht aus Steckte sie ein Ließ sie seine Knochen stärken Was er weitergab War Liebe Jeder Schlag Jeder Sprung in die Tiefe Den er ebenso oft Von der…

I chose to be like Penelope …

… when I was a little girl, impressed by her strength and the knowledge of her own heart that she knew for sure that Odysseus would come back to her no doubt  despite the twenty years and manifest fears prowling in her castle’s hall trying to clutch her soul, her queendom, her husband’s, king’s and lover’s kingdom she chose the…

Einfach gar nichts …

Die Liebe hatte eine Schneise in das Dickicht ihres Selbst gerissen. Der Schmerz schaffte einen Durchblick in die Tiefe ihres Herzens, von der sie überrascht war, die sie nicht für möglich gehalten hatte. Jegliche ihrer Vorstellungen, romantischer und pragmatischer Natur, wurden über den Haufen und sie auf sich selbst zurück geworfen. Das, was sie empfand,…

Ruf / Call

schlummernder Riese / slumbering giant dahingesunken / sunken down to earth scheinbar / seemingly oder die Bäume / or the trees emporgewachsen / have grown so fast vergessen machend / make us forget die dahinter vor sich hin schwelende Drohung / the smoldering threat hidden behind einer vergessen geglaubten / of a forgotten unlängsten / not so long away Vergangenheit / past die Glut unter…

Kleiner Schatten / Small Shadow

Aber ein großes Werk … … letztendlich kommt es auf das Licht an, welches den Schatten wirft. Und sollten wir nicht daraus lernen, dass, steht die Sonne am höchsten Punkt, es kaum mehr Schatten gibt? *** But a great piece of art … … it’s the light throwing the shadow evnetually. Shouldn’t we realize: when…

Baby, I Believe In Miracles

They are like bubbles in the air, shiny and bright. They dissolve,  they burst asunder, but they rise,  so they do exist. And sometimes they remain much longer than expected! Life’s a bubble, let’s give it colour and spice. Then, only then, when time has come, it may dissolve or burst asunder. But then and only then, with a…

Jahrestag

Vor ein paar Tagen erhielt ich von WordPress die Mitteilung, dass ich mich genau ein Jahr zuvor auf dieser Plattform registrierte hatte. Ja, ich erinnere mich daran, ich dachte damals, ich wolle mir das Ganze einfach mal so „anschauen“, etwas Kreatives tun. Ich hatte keine Ahnung was. Daraus. Werden. Würde. Und ob überhaupt. Und außerdem. Folgte…

Lebendigkeit!

Sie atmete durch und auf. Der Wald lud ein. Das eigene Leben, das größte aller Abenteuer, der gefährlichste aller Dschungel und Gebirgszüge, der Steppen und Wüsten, lockte und rief.  Dem Leben war es egal, woher sie kam und seit wann sie auf seinen Pfaden wandelte. Neu geboren, jeden Tag, mit jedem Atemzug, den sie tat….

Transparente Spiegelung

Sie war verloren gegangen im Labyrinth. Sie hatte geglaubt, alles sei klar, jedoch die Scheiben waren aus Panzerglas. Da kam nichts durch. Auch sie nicht. Sie hatte sich verirrt in scheinbarer Transparenz der Kommunikation, die Durchsichtigkeit der Gefühle hatte sich als Illusion erwiesen. Sie hatte sich selbst vor die Stirn gestoßen, im Versuch, auf die andere…

Das scheinbare Ende nur

Liebe verschwindet nicht. Ist sie scheinbar nicht mehr da war sie nie  anwesend. Ist deine Liebe weg? Nein? Die andere? Ja? Wo war diese Liebe, je? Alles nur Vorstellung. Liebe tut. Sie plappert nicht. Sie zeigt sich grade in Zeiten  der Not. Bleib in der Liebe. Sie führt und weist. Dir Deinen  Weg. Ins Vertrauen.  …

Letzte Tage dieses Sommers

Es war noch Sommer, aber schon fielen die Blätter von den Bäumen und welkten in Brückenritzen vor sich hin, vergilbten, wurden trocken und zerstäubten schließlich. Tränen, vom letzten Regen übrig geblieben, säumten Spinnweben wie funkelnde Edelsteine. Der Fluss darunter strebte seiner Mündung zu, einem größeren Fluss, ihre Wasser vermengten sich und somit floss er weiter…

The Very Secret of Avalon

As the mist rises on the lakes surface I feel as if I’d enter the island of Avalon crossing the water on the bark of endless love holding in my hands the bloodfilled grail the seekers of love were so desperately trying to find behold the grail is your heart nothing else freely given gift a…

Haselreife, Fortsetzung

Und als die Haselnuss reif war, hatte sie das Ende der Täuschung gerade überlebt. Etwas Wesentliches hatte seinen Abschluss gefunden, ein Schmerz begonnen, aber was blieb, war der Samen für etwas Neues. Bilder stiegen in ihr auf, als sie durch die spätsommerlichen Felder streifte, mit ihrer Kamera ausgerüstet, ihrer Therapeutin, einer der besten, die es geben…

Brilliant Days

I found something in myself unexpected but irrestistable: the world’s love for me I just looked at what was spreading before me curious and humble and found everything what is within me too and I am within world one heart among …  _______________________________________________________ Picture made by George Gonzales (thank you for being such a great…

To Choose and Being Chosen

world is beyond comprehension reality we are in communication we know we feel intuitively we love and hate we are human souls searching for something called truth we know without knowing exactly and we choose always rarely we are chosen I choose myself and always whom I love no because as Rumi says: „A lover…

Schweifen

Sie ließ den Blick schweifen. Das Tal lag vor ihren Füßen, breitete sich aus wie ein duftender wertvoller schwerer Teppich. Sie tat einen Schritt nach dem anderen, ging den Weinberg hoch. Auf dem Weinberg. Setzte sie sich in den Schatten einer Rebe und blickte hinab. Es tat gut, oben zu sein, einen Überblick zu haben….

Die Hasel (Fortsetzung der allmählichen Ganz-Werdung der Zeit)

Die Haselnüsse reiften langsam heran. Die Tage kamen und gingen. Mit ihnen die Sonne und der Regen, Wind und Wetter, in allen ihren Höhen und Tiefen. Die Vorgänge der Natur waren ein perfektes Spiegelbild ihres Inneren, sie durchlebte intensive Freude und ebenso Wut und Trauer, Enttäuschung, Erschöpfung … sie hatte das Gefühl, sich in einem…

Das allmähliche Ganz-Werden der Zeit

Es wurde ihr bewusst, dass sie das Heranreifen der Haselnuss würde beobachten können. Dankbarkeit stieg in ihr hoch. Und der Gedanke, was für ein Geschenk die Zeit doch sei. Nicht deren Zerstückelung, sondern als Dasein im Raum, inmitten der Erscheinung der Dinge, als Teil eines Ganzen, nicht überschaubar, nur erlebbar im Jetzt, dem allerkleinsten Stück…

Das Aufseufzen der Seele.

Sie atmete. Sie blickte über einen weiten Horizont. Fühlte den Wind auf ihrer Haut und in den Haaren. Die abendlichen Sonnenstrahlen umschmeichelten sie. Sie spürte das Gras unter ihren Fußsohlen, das pulsierende Leben der Erde, das Krabbeln der einen Insekten auf Zehen und Waden, hörte das Summen der anderen in der Luft. Sie roch die…

Ein Verdauungsspaziergang

Ich bin seit über einer Woche wieder in Wien. Noch immer stehe ich gewissermaßen unter Schock. Ich werde lange brauchen, um alle Eindrücke zu verdauen. Die Reise war mehr als ein touristisches Unternehmen. Bereits als ich mich dazu entschloss, wusste ich, dass es sich im Grunde um eine Art Pilgerschaft handelte, einen Aufbruch der Seele…

An European Travelers Views

Der Abend senkte sich herab über Salt Lake City. Ich trabte vom Supermarkt zu meiner Unterkunft, todmüde von all den Eindrücken des Tages, die nachwirkten. Ein Mann, etwa Mitte Fünfzig, mit dickem Bauch und schlechten Zähnen, murmelte etwas von „Rainclouds“. Ich nickte, meinte, dadurch wäre das Licht besonders. Er lächelte. Die Freundlichkeit der Leute, denen…

Ich bin dir ja …

… so zugeneigt! So lange schon fasziniert mich dein Antlitz, (und mich deine Gestalt …!) dass wir beide Fels geworden sind, einander zugewandt und ineinander versenkt. Wir wachsen zueinander hin. Zeit rauscht vorbei wie ein stetig fließender Strom. Und wir? Sind noch da.  Das Bleibende im Wechsel. Lassen uns nicht stören aneinander … die Zeugen mögen…

What is Love for?

completely meaningless words spoken unconcsiously to avoid void affecting other people lives pass on the  pain do you feel better now? Why passing on? Why not make a difference and  mean what you say live your own needs every one you meet is a new field of energy and deserves a chance at least a…

Fieberhafte Zärtlichkeit

Ich sah dich in meinen Fieberträumen. Deine Berührung wie der frische Wind im April, im Frühlingslaub und den Blüten, die kurz davor sind sich zu öffnen.  In meinen Fieberträumen spürte ich dich. Ein Hauch, wie Atem, dein Flüstern in mein Haar, an mein Ohr. Ich spürte in meinem Fiebertraum deine Zärtlichkeit unendlich  zärtlich. Diffuses Licht,…

Und obwohl …

… du längst nicht mehr an Märchen glaubst, hoffst du auf ein Wunder, nein, auf viele, und baust dir ein Schloss, ein Wolkenkuckucksheim. Da streifst du durch die Gärten deiner Fantasie und malst dir aus, was auch immer … wach auf, Kind, wach auf, es wird Zeit –  wofür? Alle Träume fahren zu lassen, sich…

Verwandlung

Liebe nagt wie die Zeit, wie eine Raupe die Blütenblätter einer Rose. Sie verwandelt sowohl den Liebenden als auch den Geliebten. Es ist nicht das Bleibende das hält, sondern der Mut, die Fähigkeit, die stetige Veränderung zu umarmen, nicht festzuhalten an der  Illusion des Ich oder des Du. Einfach Wandel. Nichts bleibt. Wirklich nichts. Und so…

Ein frühlingshafter Morgengruß …

… an die Welt! Heute Nacht besiegte die Solidarität den Terroristen in meinem Traum. Er glaubte, er hätte erfolgreich die Granate geworfen. Sie rollte zurück. Er lief weg, duckte sich, es kamen seine vermeintlichen Feinde, die Granate ging hoch und zerriss niemanden. Die Gemeinschaft hob den Terroristen auf. Und er sah seinen Irrtum ein. Und…

Ich hab mir …

… die Augen ausgeweint nach dir, wegen dir, um dich. Ich blickte erblindet in die Zukunft. Du glaubst, ich sei verloren? Nein, ich habe mich wieder gefunden. Ich war gezwungen mich zu entscheiden für dich oder mich. Es fiel mir unerwartet leicht. Ich wählte. Mich. Nun, mein Geliebter, sind meine Augen wieder sternenklar und strahlen durch…

Hingabe.

Wege tun sich auf, wenn du nur den Mut aufbringst, aufzubrechen und deine ganz persönliche Reise zu beginnen. Das Ziel? Wir werden sterben, das ist gewiss, alles andere ergibt sich. Haben wir vor, glücklich zu sein? Dann wird es uns auch gelingen. Wollen wir das ganze Paket Leben? Dann müssen wir auch Tränen und Schmerzen…

Lebendigkeit, überschäumend …

Die Pfeile, die ihr schleudert, sollten höchstens die des Amor sein. Bändigt eure Kraft, liebevoll, freudvoll, mit nur einem zarten Band, für Halt, nicht Zwang. Lasst die Zügel frei, vertraut der wilden Kraft in euch. Seid zart, seid zärtlich, seid weich wie Seide. Dann seid ihr stark, sehr stark, und klar, so klar.    …

Und wieder …

…wächst die Hoffnung, nein, die Ahnung, nein, das Wissen! Um die Erneuerung, das stetige Werden im Sein, im Jetzt. Unmittelbar erlebbar, nicht mitteilbar? Doch, über unsere Sinne, nicht über Worte allein. Lasst somit die Sprache wirklich sinnerfüllt sein. Dann leuchten die Worte wie Strahlen der Sonne, durchdringt die menschliche Seele wie diese den Raum, bringt…

Der Tanz der Schatten …

Nein,  der Schatten, der mich verfolgt, ist nicht mein eigener. Und er  verfolgt mich auch nur in meiner Fantasie. Ich bin ja frei. Nur innig verbunden mit meinem eigenen, um den ich sehr wohl  weiß. Der zu meinem Körper gehört ebenso wie  meine Seele. Meinen Schatten sehe ich tanzen im strahlenden und manchmal auch diffusen…

Abendstimmung

Wir fahren über Land, vom Morgen bis zum Abend sind wir auf der Reise. Wir nehmen beständig Bilder auf, an die wir uns nicht erinnern können, halten wir sie nicht fest, irgendwie. Natürlich verklären wir. Unser Auge sieht die Wirklichkeit, unser Bewusstsein verweigert sich der Realität, verschönt, wo es nur irgendwie möglich ist, um zu…

Nie …

… sah ich ein Gesicht,  schöner als dies, mit Furchen darin, tief ins Antlitz gemeiselt vom Leben. Dem Schmerz, den es  durchlebte. Hervorgerufen durch die ursprüngliche Fähigkeit zu lieben. Zurückgewiesen und auch angenommen, erwidert oder  auch nicht. Die Augen, die strahlen auf den ersten Blick, doch beim Betrachten in der Nähe sich in ihren Stirnknochenhöhlen…

Fleckenlos …

… bin ich nicht. Ich wurde beschnitten, verbogen und gebrochen. Dennoch hörte ich nie zu wachsen auf.  Ich bin, was, wer ich bin. Nicht was, wen andere zu sehen glauben, mit manchmal hochmütigem Blick. Alles was ein Mensch zum Gedeihen braucht, ist ein liebendes Auge, das auf ihm ruht. Der Rest der Liebe, die Berührung…

Teure alte Seele!

Begleiter vielleicht vieler Leben. Ich habe dich wiedergefunden, mein Herz allerliebst. Ich habe dich wieder verloren, mein Herz brach. Es wurde wieder gefunden, mein Herz wurde heil. Du jedoch bist mir davon gelaufen, so schnell wie der Wind, so frei  wie er, so wild. Wer du bist oder wie bleibt mir ein Rätsel, dessen Lösung…

Kopfloses altes Haus …

Brief an die Freundin: …. Alles in der Schwebe, also. So wie mein Haus. Dachboden inzwischen völlig weg. Kopfloses altes Haus, fast so wie ich … die Metamorphose des Gebäudes spiegelt meine eigene innere Entwicklung wider, finde ich ausgesprochen spannend, unterhaltend … mittlerweile, am Anfang befand ich mich am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Ich begriff, dass…

Losgelassen.

Ihre Absätze klapperten am Asphalt, die Schritte hallten wider im Licht der Nachmittagssonne. Sie eilte. Sie freute sich. Sie war ungeduldig. Sie bezähmte sich. Sie lächelte. Sie stellte sich die Umarmung vor, die sie erwartete, den Kuss, den Hauch seines Atems, seine Körperwärme, seinen Geruch. Sie konnte seine Haut unter den Gewändern spüren, und in…

Kindheitszauber

Rätselhafte Welt, in der Kinder heranwachsen, deren Sinne so offen sind, dass sie noch Dinge wahrzunehmen vermögen, welche den meisten Erwachsenen bereits verschlossen sind. Diese sind oft nicht einmal mehr in der Lage, sich an die Erlebnisse ihrer frühen Tage zu erinnern. Waren manche davon zu unheimlich, sodass sie verdrängt werden mussten? Die Ereignisse lösten Ängste…

Das Leben geht weiter

Bei einem unserer letzten Spaziergänge, die ich mit Eda unternahm, hörte ich beim Verlassen des Parks ein Käuzchen schreien: „Kiwit, kiwit!“ Mein Herz wurde schwer. Ich lugte zu Eda, wusste nicht, ob sie den Ruf wahrgenommen hatte. Sie unterbrach ihre Rede nicht. Ich schwieg. Ich wischte den Aberglauben aus meinem Gedächtnis und konzentrierte mich wieder…

Vermächtnis

Meine Freundin Eda starb vor einigen Tagen. Überrascht stelle ich fest, dass sie keine Lücke hinterlässt in meinem Leben. Ganz im Gegenteil füllt sie eine Leere in meinem Herzen und erhellt sie mit ihrem Licht. Ich sehe sie lächeln und strahlen. Ich lächle zurück und verbeuge mich vor ihr, ich bin dankbar, dass sie mich in…

Abgründe und Landungen

Manchmal springst du, weil du all deinen Mut zusammennimmst und landest unsanft. Da der Abgrund, in den du gesprungen bist, im Dunkel lag, sahst du nicht die scharfkantigen Felsen und das Dornengestrüpp, das dich zerkratzt. Dennoch musst du zugeben, dass genau dieses dich vor dem Aufprall schützte, der gefährlich gewesen wäre: du hättest dir sämtliche…

Freier Sprung

Wagst du den freien Sprung, will sagen, du springst in einen Abgrund ohne jegliche Sicherung, ohne zu wissen, wo oder wie du landest, sozusagen mit verbundenen Augen, einfach weil dir eine Stimme befiehlt zu vertrauen, stellt sich unter Umständen heraus, dass da nie ein Abgrund sondern nur ein Schritt zu tun war. Mit verbundenen Augen…

Allererste Sprungversuche

Man sagt, aller Anfang sei schwer. Und jede Reise beginne mit dem ersten Schritt. Dies soll keine Ansammlung Allgemeinplätze werden, sondern eine Art Pilgerschaft. Das Ziel wird sich im Laufe der Zeit herauskristallisieren, vorerst geht es ums schlichte Tun, ums Spielen. Mit Worten, Gedanken, Bildern, Dingen, Themen, Ideen, Gestalten, Wesen und so weiter und so…