Kleiner Schatten / Small Shadow

Aber ein großes Werk … … letztendlich kommt es auf das Licht an, welches den Schatten wirft. Und sollten wir nicht daraus lernen, dass, steht die Sonne am höchsten Punkt, es kaum mehr Schatten gibt? *** But a great piece of art … … it’s the light throwing the shadow evnetually. Shouldn’t we realize: when…

Baby, I Believe In Miracles

They are like bubbles in the air, shiny and bright. They dissolve,  they burst asunder, but they rise,  so they do exist. And sometimes they remain much longer than expected! Life’s a bubble, let’s give it colour and spice. Then, only then, when time has come, it may dissolve or burst asunder. But then and only then, with a…

Two Directions … Vienna

In diesem Post schien das erste Foto plötzlich nicht mehr auf, es war einfach weg, dann konnte ich mich momentan nicht mehr erinnern, welches ich von dieser Serie ich ursprünglich gepostet habe …. daher ist es möglich, aufgrund der seltsamen Technik, dass für WordPress-Leser mehr als zwei Fotos erscheinen … es sollen aber nur zwei…

Jahrestag

Vor ein paar Tagen erhielt ich von WordPress die Mitteilung, dass ich mich genau ein Jahr zuvor auf dieser Plattform registrierte hatte. Ja, ich erinnere mich daran, ich dachte damals, ich wolle mir das Ganze einfach mal so „anschauen“, etwas Kreatives tun. Ich hatte keine Ahnung was. Daraus. Werden. Würde. Und ob überhaupt. Und außerdem. Folgte…

Lebendigkeit!

Sie atmete durch und auf. Der Wald lud ein. Das eigene Leben, das größte aller Abenteuer, der gefährlichste aller Dschungel und Gebirgszüge, der Steppen und Wüsten, lockte und rief.  Dem Leben war es egal, woher sie kam und seit wann sie auf seinen Pfaden wandelte. Neu geboren, jeden Tag, mit jedem Atemzug, den sie tat….

Transparente Spiegelung

Sie war verloren gegangen im Labyrinth. Sie hatte geglaubt, alles sei klar, jedoch die Scheiben waren aus Panzerglas. Da kam nichts durch. Auch sie nicht. Sie hatte sich verirrt in scheinbarer Transparenz der Kommunikation, die Durchsichtigkeit der Gefühle hatte sich als Illusion erwiesen. Sie hatte sich selbst vor die Stirn gestoßen, im Versuch, auf die andere…

Das scheinbare Ende nur

Liebe verschwindet nicht. Ist sie scheinbar nicht mehr da war sie nie  anwesend. Ist deine Liebe weg? Nein? Die andere? Ja? Wo war diese Liebe, je? Alles nur Vorstellung. Liebe tut. Sie plappert nicht. Sie zeigt sich grade in Zeiten  der Not. Bleib in der Liebe. Sie führt und weist. Dir Deinen  Weg. Ins Vertrauen.  …

Letzte Tage dieses Sommers

Es war noch Sommer, aber schon fielen die Blätter von den Bäumen und welkten in Brückenritzen vor sich hin, vergilbten, wurden trocken und zerstäubten schließlich. Tränen, vom letzten Regen übrig geblieben, säumten Spinnweben wie funkelnde Edelsteine. Der Fluss darunter strebte seiner Mündung zu, einem größeren Fluss, ihre Wasser vermengten sich und somit floss er weiter…

The Very Secret of Avalon

As the mist rises on the lakes surface I feel as if I’d enter the island of Avalon crossing the water on the bark of endless love holding in my hands the bloodfilled grail the seekers of love were so desperately trying to find behold the grail is your heart nothing else freely given gift a…

Haselreife, Fortsetzung

Und als die Haselnuss reif war, hatte sie das Ende der Täuschung gerade überlebt. Etwas Wesentliches hatte seinen Abschluss gefunden, ein Schmerz begonnen, aber was blieb, war der Samen für etwas Neues. Bilder stiegen in ihr auf, als sie durch die spätsommerlichen Felder streifte, mit ihrer Kamera ausgerüstet, ihrer Therapeutin, einer der besten, die es geben…

Brilliant Days

I found something in myself unexpected but irrestistable: the world’s love for me I just looked at what was spreading before me curious and humble and found everything what is within me too and I am within world one heart among …  _______________________________________________________ Picture made by George Gonzales (thank you for being such a great…

Es ist Anfang August …

… dachte sie eines Abends, als sie wieder durch die Felder streifte. Kurz bevor die Sonne im Begriff war unterzugehen. Die Landschaft mit geheimnisvoll anmutender Abendstimmung übergoss. Manche weiße Blume noch aufleuchten ließ, bevor auch diese in der Dunkelheit untertauchte. Tja, überlegte sie weiters, ein Grund mehr, zu leben, was das Zeug hält. Und sie…

Blog Award – THANK YOU and NOMINATION

Ich war ausgesprochen überrascht über die Nominierung zum Blog Award durch den versteckten Poeten (https://derverstecktepoet.wordpress.com/) … vielen herzlichen Dank! Ich bin auch traurig, dass er sich noch mehr versteckt hat, aus Gründen die ich verstehe und auch nicht, weil ich ja nicht weiß, worum es dabei tatsächlich gegangen ist. Ich hoffe, dass er wieder in…

To Choose and Being Chosen

world is beyond comprehension reality we are in communication we know we feel intuitively we love and hate we are human souls searching for something called truth we know without knowing exactly and we choose always rarely we are chosen I choose myself and always whom I love no because as Rumi says: „A lover…

Schweifen

Sie ließ den Blick schweifen. Das Tal lag vor ihren Füßen, breitete sich aus wie ein duftender wertvoller schwerer Teppich. Sie tat einen Schritt nach dem anderen, ging den Weinberg hoch. Auf dem Weinberg. Setzte sie sich in den Schatten einer Rebe und blickte hinab. Es tat gut, oben zu sein, einen Überblick zu haben….

Fortsetzung der Haselnussreife

Sie kam am Haselnussbaum vorbei, wenn sie zum Fluss ging, der eigentlich nur ein Flüsschen war. Daher konnte sie jedesmal einen Blick auf den Stand der Haselnussreife werfen. Diese ging langsam aber beharrlich vonstatten. In der Zwischenzeit fielen die letzten überreifen Marillen von den Bäumen, es kugelten noch einige aufgeplatzte und still vor sich hin…

Die Hasel (Fortsetzung der allmählichen Ganz-Werdung der Zeit)

Die Haselnüsse reiften langsam heran. Die Tage kamen und gingen. Mit ihnen die Sonne und der Regen, Wind und Wetter, in allen ihren Höhen und Tiefen. Die Vorgänge der Natur waren ein perfektes Spiegelbild ihres Inneren, sie durchlebte intensive Freude und ebenso Wut und Trauer, Enttäuschung, Erschöpfung … sie hatte das Gefühl, sich in einem…

Das allmähliche Ganz-Werden der Zeit

Es wurde ihr bewusst, dass sie das Heranreifen der Haselnuss würde beobachten können. Dankbarkeit stieg in ihr hoch. Und der Gedanke, was für ein Geschenk die Zeit doch sei. Nicht deren Zerstückelung, sondern als Dasein im Raum, inmitten der Erscheinung der Dinge, als Teil eines Ganzen, nicht überschaubar, nur erlebbar im Jetzt, dem allerkleinsten Stück…

Das Aufseufzen der Seele.

Sie atmete. Sie blickte über einen weiten Horizont. Fühlte den Wind auf ihrer Haut und in den Haaren. Die abendlichen Sonnenstrahlen umschmeichelten sie. Sie spürte das Gras unter ihren Fußsohlen, das pulsierende Leben der Erde, das Krabbeln der einen Insekten auf Zehen und Waden, hörte das Summen der anderen in der Luft. Sie roch die…

Heaven’s Secret

Behinde those clouds there’s always sky everlasting not blue but pitch dark and in this seemingly bleak blackness in reality are contained all the colours of all the worlds so: why worry? If it is dark for the moment you have all the light in yourself break through and shine be one of sun’s rays…

Passion’s Wounds

It’s neither our wounds which are most precious nor our intactness or virginity it’s our true grit to love passionatly and  go through pain when it’s there on to the other side keep on breathing keep on going when you’re tired take a rest then get up again and  move on with love and  have true grit as long as your heart…

Ghost Buffalo

Seltsam, ich verfalle in Schweigen. Ich betrachte den Bison und verstumme. Befinde mich in wortloser Kommunikation mit einem Geist, der so viel größer ist als ich. Größer als der Körper, der als geballte Kraft vor mir steht. Die Farben verblassen, die Konturen verschwimmen, es gibt nur mehr Hell und Dunkel, silbernes Weiß, schwärzliches Braun. Obwohl…

Ein Verdauungsspaziergang

Ich bin seit über einer Woche wieder in Wien. Noch immer stehe ich gewissermaßen unter Schock. Ich werde lange brauchen, um alle Eindrücke zu verdauen. Die Reise war mehr als ein touristisches Unternehmen. Bereits als ich mich dazu entschloss, wusste ich, dass es sich im Grunde um eine Art Pilgerschaft handelte, einen Aufbruch der Seele…

The Holy Waters of Zion Canyon

Stones and wells talkative and true calling soul and heart and body spiritmind bodysoul one soul one being Holy place no master needed naturemotherfather nothing more requested than attention dedication a strong and still tender will opening up for life  and death for your destiny even if you try to deny that there is such…

The Grand Canyon Motel

Wer das etwas Andere (und Katzen, es huschen Dutzende herum) liebt, ist hier goldrichtig. Wer klinische Sauberkeit und deren neue Klischees des modernen Tourismus sucht, nicht. Wirklich Reisende werden es genießen als unerwartete Möglichkeit, etwas scheinbar Verlorengegangenes wiederzufinden: Langsamkeit, Ruhe, vollkommene Imperfektion – das Leben ist ein vorübergehendes Ereignis … nicht mehr und nicht weniger….

On the Road … to the Grand Canyon

Die Reisende war also unterwegs zum Grand Canyon, zusammen mit ihrem Gefährten. Sie hatte so viel über dieses Gebiet gehört, gelesen, so viele Bilder und Filme gesehen, dass sie sich nun gar nicht wirklich vorstellen konnte, was sie erwartete. Gab es den Grand Canyon nicht nur in Träumen, war er nicht eine diese Leinwand-Illusionen aus…

Des Lebens und der Liebe Siegerkranz

Ich fand ihn schaukelnd auf sanften Wellen hob ihn auf und schenkte ihn meinem zärtlichen Wilden Mann er schüttelte sein Haupt das Haar, das silberne, flog ein weiterer Strahlenkranz um das Leuchten seiner Augen sanfter Sonnenuntergang ich kraulte seinen Bart verfing meine Lippen in ihm verlor mich und fand mich wieder wie den Siegeskranz hob mich…

Erwachen

Die Reisende hatte nicht erwartet … sie wusste nicht einmal, dass sie Erwartungen gehabt hatte, aber irgendwelche musste es gegeben haben, sonst wäre sie nicht so erschüttert von den Eindrücken, die in diesen Tagen auf sie eingeströmt waren wie der Fluss, an dessen Ufer sie nun saß, in dessen aufgewühltes Wasser sie blickte, träumerisch einerseits…

The Great Salt Lake

Es war eine Reise in meine eigene Seele. Es war mehr als die Erfüllung eines Kindheitstraumes. Mein Guide George Gonzales  erzählte mir auf unserer Heimfahrt, dass ich im Laufe des Besuches des Great Salt Lake und den Erlebnissen „quite shocked“ wirkte. Ich hatte nicht erwartet, derartig berührt zu werden: von einer Landschaft, den Begegnungen mit…

The Very Holy Spirit of the Wild, Wild West

Fullfilling childhood dreams cracked my souldoor open now the light comes in like the Holy Spirit of the Wild Ones I’ll never be the same again newborn child of light and earth. *** I want to thank you, George Gonzales, and your son (sun) Rubin. God bless you and your loved ones. © Silvia Springer

Sundancing in Park City

Hier blühen noch die Kirschbäume. Auch der Flieder. Die Kastanienbäume. Ich erlebe dieses Jahr einen langen Frühling voller Sonnenlicht.Wir verbrachten den Tag in Park City, dem Ort mitten in den Wasatch-Bergen, an dem das jährliche Sundance Film-Festival stattfindet. Der Gedanke gefiel mir. Wir besuchten eine Galerie nach der anderen: entdeckten Jared McMillen, einen Fotografen, der…

Rare … Books

Die Reisende wurde an ihre Kindheit erinnert, in der sie ganze Nachmittage in der kleinen Filiale der Städtischen Büchereien verbracht hatte. Schmale Fenster nahe der Decke ließen Lichtstrahlen ein, in denen Millionen von Staubpartikeln wie ekstatische Derwische tanzten und kreisten. Die Reisende liebte es, zwischen den Regalen hin und her zu wandern, mit den Fingerspitzen…

Wasatch Mountains

Wir fuhren los, in östliche Richtung. Der Himmel war von einem geradezu unverschämten Blau, Wolkenbänke türmten sich dramatisch um die Gipfel der Berge. Wir wanderten im Schnee. Folgten dem Little Cottonwood Creek. Als Wienerin kenne ich die Alpen ganz gut, deren schroffe Schönheit und so weiter und so fort. Die Berge hier: sie haben ein…

An European Travelers Views

Der Abend senkte sich herab über Salt Lake City. Ich trabte vom Supermarkt zu meiner Unterkunft, todmüde von all den Eindrücken des Tages, die nachwirkten. Ein Mann, etwa Mitte Fünfzig, mit dickem Bauch und schlechten Zähnen, murmelte etwas von „Rainclouds“. Ich nickte, meinte, dadurch wäre das Licht besonders. Er lächelte. Die Freundlichkeit der Leute, denen…

First Impressions of a Shy European Traveler

Seltsam vertraut, beunruhigend fremd. Ich gehe und schaue und sehe. Ich erkenne das Land der Hoffnungen und Träume. Ich sehe die Realität. Ich sehe die Wirklichkeit, die ich mit meinen Sinnen erkennen kann. Einen Ausschnitt einer viel größeren, umfassenderen. Ich kann nur meinen persönlichen Blick auf die Welt anbieten, als meinen Anteil an der unendlichen Vielfalt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft…

Was wird dieser Tag der Welt bringen?

Welchen Weg werden wir einschlagen? Ich kenne nur meinen eigenen … es ist ein Weg eines leidenschaftlich schlagenden  Herzens das der Welt gehört Die Welt ein einziges großes pochendes Herz das unendlich viel bluten kann Das Blut vergossen wie Tränen? Oder wie Regen auf einem Feld in dem der Samen der Freude und des Mitgefühls…

Vollmond in Wien – Full Moon in Vienna

Soeben tauchte aus den Kulissen der Stadt nein den Schatten derselben ein großer, runder Mond hervor ganz ernst und ergreifend schön sehnsuchtsvoll viel versprechend täuschend echt das Licht der Sonne der Mond ein Gaukler? Ein Spiegel Bild und Erinnerung an uns die Sehnsucht geht auf und unter gehen wir Himmel hilf und lass uns nicht…

Ich seh‘ dich …

… siehst du mich? Was sehe ich wenn ich dich betrachte? Mich selbst? Dich? Uns? Die Welt? Was nur, sehe ich, siehst du, sehen wir? *** Sehen wir? Oder träumen wir? Träume ich? Träumst du? Wer träumt, wer ist? Was wird sein, was ist bereits? Was ist nicht? Vor allem, wann und wo? Wie? Warum? Ach Herz,…

Geflügelte Wesen

Du bist müde, mutlos? Auf, hinaus, hinauf! Himmelwärts stürmend, die Erde erobernd in liebender Glut! Lass dich nicht hängen, Seele, es dämmert bereits ein neuer Tag herauf und beginnt ein weiteres Kapitel im Buch deines Lebens. Du bist müde? Dann leg‘ dich schlafen, dein Haupt auf ein  weiches Kissen, träume süß, und morgen schwinge dich…

Ich bin dir ja …

… so zugeneigt! So lange schon fasziniert mich dein Antlitz, (und mich deine Gestalt …!) dass wir beide Fels geworden sind, einander zugewandt und ineinander versenkt. Wir wachsen zueinander hin. Zeit rauscht vorbei wie ein stetig fließender Strom. Und wir? Sind noch da.  Das Bleibende im Wechsel. Lassen uns nicht stören aneinander … die Zeugen mögen…

Von der Fülle

Es dämmert bereits der Tag herauf. Die Nacht muss weichen, mit ihr die Enttäuschungen von gestern. Das Gold in den Wolken verspricht neue Fülle. Solange du weißt, was diese WIRKLICH  ist, kann dir nichts geschehen. Jetzt ist Licht. Der Abend wird kommen, früh genug. Auch darum  brauchst du dich nicht zu sorgen. Die Nacht wird…

What is Love for?

completely meaningless words spoken unconcsiously to avoid void affecting other people lives pass on the  pain do you feel better now? Why passing on? Why not make a difference and  mean what you say live your own needs every one you meet is a new field of energy and deserves a chance at least a…

Manchmal …

… ist alles schon gesagt, und es bleibt nur das Schweigen. Manchmal ist Schweigen beredter als jegliches Wort. Manchmal ist Schweigen gefüllt mit Ungesagtem, Unaussprechlichem, Namenlosem. Manchmal hüllt Schmerz einen Mantel der Sprachlosigkeit um den, der schweigt. Manchmal schweige auch ich. Manchmal versagt mir die Stimme, verschlägt es mir das Wort. Manchmal schweige ich aus…

Schweben

Sie schwebte glitt durch die Luft wie ein gasgefüllter Ballon stieg empor ließ sich treiben von den Strömen und linden Winden schwebte einer Idee gleich in die Illusion des Himmels der nur Raum ist nicht blau atmende Sphäre sonst würde sie wie alle anderen auch ersticken nichts würde leben schweben weben welch ein Segen sie schwebte glitt…

Fieberhafte Zärtlichkeit

Ich sah dich in meinen Fieberträumen. Deine Berührung wie der frische Wind im April, im Frühlingslaub und den Blüten, die kurz davor sind sich zu öffnen.  In meinen Fieberträumen spürte ich dich. Ein Hauch, wie Atem, dein Flüstern in mein Haar, an mein Ohr. Ich spürte in meinem Fiebertraum deine Zärtlichkeit unendlich  zärtlich. Diffuses Licht,…

Vergiss mich nicht …

Als wäre das zu steuern, als wäre das zu verlangen, als wäre das zu erwarten. Als würde das bei wahrer Liebe nicht von selbst gescheh’n. Die schlägt Wurzeln, in der Seele des jeweils Anderen und findet ihren Weg durchs Herz und Aug‘ in den ganzen Leib und hat dort ihre Wohnstatt. Sie nistet sich ein….

Und obwohl …

… du längst nicht mehr an Märchen glaubst, hoffst du auf ein Wunder, nein, auf viele, und baust dir ein Schloss, ein Wolkenkuckucksheim. Da streifst du durch die Gärten deiner Fantasie und malst dir aus, was auch immer … wach auf, Kind, wach auf, es wird Zeit –  wofür? Alle Träume fahren zu lassen, sich…

Verwandlung

Liebe nagt wie die Zeit, wie eine Raupe die Blütenblätter einer Rose. Sie verwandelt sowohl den Liebenden als auch den Geliebten. Es ist nicht das Bleibende das hält, sondern der Mut, die Fähigkeit, die stetige Veränderung zu umarmen, nicht festzuhalten an der  Illusion des Ich oder des Du. Einfach Wandel. Nichts bleibt. Wirklich nichts. Und so…

Blaues Wunder

Himmel, so weit wie du weg. Sommer kommt, du gingst. Und wieder weißt du nichts. Von mir. Wie denn auch? Wenn immer dann, wenn Nähe droht du das Weite suchst. Wer will dich fangen? Ich nicht. Höchstens halte ich geduldig die Hand hin, damit du landest für einen Augenblick wie ein scheuer Vogel aus dem…

Die Gedanken …

 …. kriechen wie aus dunklen Fluten heraus, an Land, und nisten sich ein im Sand oder Stein. Dort legen sie ihre Brut ab und verschwinden wieder im Nass, im schwarzen, und scheren sich einen Dreck was wird aus dem, was sie am Ufer zurück- und hinterließen. Und ich muss nun sehen wie ich  zurechtkomme mit…

Ein frühlingshafter Morgengruß …

… an die Welt! Heute Nacht besiegte die Solidarität den Terroristen in meinem Traum. Er glaubte, er hätte erfolgreich die Granate geworfen. Sie rollte zurück. Er lief weg, duckte sich, es kamen seine vermeintlichen Feinde, die Granate ging hoch und zerriss niemanden. Die Gemeinschaft hob den Terroristen auf. Und er sah seinen Irrtum ein. Und…

Dunkle Wolken am Horizont

Das erwartete Gewitter blieb aus. Nur Regen ergoss sich. Wie stumme Tränen. Die Bäume nickten weise. Die Sonne ging unter ehe es zur Überschwemmung kam. Die Nacht senkte sich diskret wie immer über den Boden. Feiner Niesel durchtränkte ihn bis zum Morgen. Dann ging die Sonne wieder auf. Natürlich. Was sonst?  

Ich hab mir …

… die Augen ausgeweint nach dir, wegen dir, um dich. Ich blickte erblindet in die Zukunft. Du glaubst, ich sei verloren? Nein, ich habe mich wieder gefunden. Ich war gezwungen mich zu entscheiden für dich oder mich. Es fiel mir unerwartet leicht. Ich wählte. Mich. Nun, mein Geliebter, sind meine Augen wieder sternenklar und strahlen durch…

Ja, also …

… Sie müssen da lang gehen, nach dem dritten Tulpenbeet links abbiegen, an den Rhododendronbüschen vorbei, dann müssten Sie den Eingang zum Zoo schon sehen … aber passen Sie auf, heute läuft da ein Löwe frei rum und verspeist Leute, er hatte genug von den tiefgekühlten Steaks, die man ihm vorwarf … nein, ich erzähle…

Vor dem Regen

Die Blüte wiegt sich im Wind als fühle sie sich in Sicherheit. Am Himmel über ihr dräuen die Wolken grau und grimmig. Erblassen sie vor Neid ob der Schönheit der zarten Blüte, nein,  verdunkeln sie sich im Zorn oder Gram? Wird die Blüte nach dem Regen dort noch schweben oder vom Sturm herabgerissen in einem …

Der Blätterwald …

… beginnt zu rauschen. Der Wind streicht zärtlich über das sprießende Laub, Bäume und Sträucher und Gräser und Blumen, Haaren gleich, zerzaust sie, ein Liebhaber der Erde und ihrer üppigen und vielfältigen Formen. Das Geräusch,  das dieses göttliche Paar erzeugt, erfüllt mich mit freudvoller Lust. Ich lebe, BIN Lust. Warum leugnen, was mir geschenkt? Wir…

Hingabe.

Wege tun sich auf, wenn du nur den Mut aufbringst, aufzubrechen und deine ganz persönliche Reise zu beginnen. Das Ziel? Wir werden sterben, das ist gewiss, alles andere ergibt sich. Haben wir vor, glücklich zu sein? Dann wird es uns auch gelingen. Wollen wir das ganze Paket Leben? Dann müssen wir auch Tränen und Schmerzen…

Herzblütenwind

Herzwindblüten, Windherzblüten, Blütenwindherz … Liebe … am „Anfang“ (wovon eigentlich? Kann Liebe wirklich einen Anfang haben???) siehst du überall Herzen, später jedoch einfach nur den Wind, der von Bäumen rieselnde Blüten über Tischplanken weht.  Nichtsdestotrotz bleiben schöne Bilder. Das zählt. Doch. Das zählt sogar viel. 

Lebendigkeit, überschäumend …

Die Pfeile, die ihr schleudert, sollten höchstens die des Amor sein. Bändigt eure Kraft, liebevoll, freudvoll, mit nur einem zarten Band, für Halt, nicht Zwang. Lasst die Zügel frei, vertraut der wilden Kraft in euch. Seid zart, seid zärtlich, seid weich wie Seide. Dann seid ihr stark, sehr stark, und klar, so klar.    …

Den Wind zu lieben

Den Wind zu lieben bedeutet den Sturm zu ertragen. Halten lässt er sich nicht. Du musst ganz  durchlässig sein, damit er  durch dich strömen und fließen und dich  ganz auf seine Weise lieben kann. Er gehört dir nicht. Er gehört der ganzen Welt. Er gehört nicht einmal sich selbst. Wer, mein Herz, gehört schon irgendwem? Ich selbst…

Und wieder …

…wächst die Hoffnung, nein, die Ahnung, nein, das Wissen! Um die Erneuerung, das stetige Werden im Sein, im Jetzt. Unmittelbar erlebbar, nicht mitteilbar? Doch, über unsere Sinne, nicht über Worte allein. Lasst somit die Sprache wirklich sinnerfüllt sein. Dann leuchten die Worte wie Strahlen der Sonne, durchdringt die menschliche Seele wie diese den Raum, bringt…

Ich folge dir …

… mein wildes, mildes Herz. Nein, Angst habe ich keine. Manchmal vielleicht. Warum auch nicht? Ich schüttle sie ab. Und schreite voran. Laufe, springe, tanze. Singe. Halte nicht fest: sondern umarme. Lebendigkeit, so lange das Leben ist. Nicht mehr, nicht weniger. Lasse los, frei, lasse geh’n, lasse steh’n. Und freu mich auf eines langen stürmischen…

Der Tanz der Schatten …

Nein,  der Schatten, der mich verfolgt, ist nicht mein eigener. Und er  verfolgt mich auch nur in meiner Fantasie. Ich bin ja frei. Nur innig verbunden mit meinem eigenen, um den ich sehr wohl  weiß. Der zu meinem Körper gehört ebenso wie  meine Seele. Meinen Schatten sehe ich tanzen im strahlenden und manchmal auch diffusen…

Abendstimmung

Wir fahren über Land, vom Morgen bis zum Abend sind wir auf der Reise. Wir nehmen beständig Bilder auf, an die wir uns nicht erinnern können, halten wir sie nicht fest, irgendwie. Natürlich verklären wir. Unser Auge sieht die Wirklichkeit, unser Bewusstsein verweigert sich der Realität, verschönt, wo es nur irgendwie möglich ist, um zu…

Nie …

… sah ich ein Gesicht,  schöner als dies, mit Furchen darin, tief ins Antlitz gemeiselt vom Leben. Dem Schmerz, den es  durchlebte. Hervorgerufen durch die ursprüngliche Fähigkeit zu lieben. Zurückgewiesen und auch angenommen, erwidert oder  auch nicht. Die Augen, die strahlen auf den ersten Blick, doch beim Betrachten in der Nähe sich in ihren Stirnknochenhöhlen…

Fleckenlos …

… bin ich nicht. Ich wurde beschnitten, verbogen und gebrochen. Dennoch hörte ich nie zu wachsen auf.  Ich bin, was, wer ich bin. Nicht was, wen andere zu sehen glauben, mit manchmal hochmütigem Blick. Alles was ein Mensch zum Gedeihen braucht, ist ein liebendes Auge, das auf ihm ruht. Der Rest der Liebe, die Berührung…

Hinterhofbegegnung, abends

Ich tat so, als wär‘ ich eine Katze, schlich am Dachboden herum. Lugte aus Fensterritzen  und kletterte auf Baustellenbrettern über schwindelerregende Tiefen als Brücken gespannt. Es dämmerte bereits. Immer auf der Suche, nein, immer am Finden. Die Welt, eine Bühne, eine Leinwand, ein Spiel von Schatten und Licht. Flackernden, flimmernden Gegenständen. Wesenheiten. Geistern und  Ideen…

Für die Ewigkeit?

dich sehen und  dich lieben war  eins dich begehren und dich sehen war eins dich sehen und dich spüren war eins dich sehen dich sehen dich sehen  war mehr  als dich begehren und als dich spüren dich sehen dich sehen dich sehen war verstehen dich sehen erkennen spüren wissen und alles für einen Augenblick nicht…

Der Wald beginnt zu atmen …

Da und dort hörst du bereits den Atem des Waldes. Nicht den Gesang des Windes, der durch die Saiten der Baumharfen streicht, sondern das Weitwerden der Waldbrust, sichtbar werdend mit jedem Blatt, das sich nach innigem Gebet an seinen Schöpfer endlich öffnet, sich ausbreitet, grünt und jubiliert. Und damit die Welt preist, die da ist,…

Magnolia, Full Of Passion

Express yourself, darling, tell the world you’re a lover by nature. Don’t be shy about your blooming heart and ways. Let your blossoms brighten, your petals shine in the light of sun and moon. Show your inside, my love, show it with grace. Be proud and humble, just like pure things are. Since: there is…

Blüten im Wind

Man könnte meinen der Wind spiele neckisch mit den jungen Blüten. Ein stürmischer Geselle, robuster Sohn des Wintersturms. Werden die zarten Pflänzchen, Töchter des bevorstehenden Sommers, ihn übersteh’n? Der Wind wird gegangen sein, und auf den Bäumen werden Früchte hängen, eines Tages, reif und schwer. Vermutlich Vogelfutter. Rest dem Boden. Sei nicht so romantisch, Herz.

Skyline

Und alles strebt höher, verdeckt den Himmel.  Stehst du auf dem Dach, ganz oben, kannst du den Himmel doch nicht berühren. Selbst Raketen bringen dich nicht dorthin, auch kein Gerät zum Beamen. Die Alten wussten eins: (nicht alle) er ist in dir. Sonst nirgends. Auch ganz Junge (nicht alle) wissen das. Nicht alle. Drum gibt…

Ein Schiff wird kommen?

Es liegt bereits am Ufer, fest verankert. Also, wozu warten? Erwarte nicht, dass es dich ans andere Ende der Welt trägt. Dieses hier schwimmt nicht einmal ans and’re Ufer. Es bleibt. Es ist zu schwer verankert. Es hat vermutlich schon zu viele Reisen hinter sich … Unsinn! Das Schiff ist einfach nur ein Schiff. Der…

Traumgesicht fleht

  Ich traf einen Geist er lugte hervor aus dem Wasser ängstlich wie ein verlorenes Kind fragend schweigend bittend fast ein Fleh’n ich erschrak bei seinem Anblick schreckte zurück lief davon vergaß zu fragen worum er bat und nun frag ich mich war’s meine Seele oder nur ein Traum? Nein. Es war mein Spiegelbild. Oder…

Gesichtsloses Spiegelbild

Der Hass auf die Bedürftigen rührt vermutlich von daher, dass sie daran erinnern, wie bedürftig wir selbst ganz tief im Grunde wirklich sind. Wie zerbrechlich unsere Existenz in Wahrheit ist. Wir wissen, es gehört uns nichts. Wir können jederzeit tief fallen. Jederzeit! Die Angst vor der Armut lässt Herzen verhärten, damit die Angst sie nicht…

Teure alte Seele!

Begleiter vielleicht vieler Leben. Ich habe dich wiedergefunden, mein Herz allerliebst. Ich habe dich wieder verloren, mein Herz brach. Es wurde wieder gefunden, mein Herz wurde heil. Du jedoch bist mir davon gelaufen, so schnell wie der Wind, so frei  wie er, so wild. Wer du bist oder wie bleibt mir ein Rätsel, dessen Lösung…

Wenn die Ruhe nicht in mir ist, ist sie nirgendwo.

  Die Kraft zur Entfaltung kommt von innerhalb. Das, von dem du glaubst, es liegt außerhalb ist lediglich ein Spiegelbild von dir. Verleugnen hilft gar nichts. Schau hin und lerne zu lieben, das, was ungeliebt ist und danach schreit geliebt zu werden. Oh, das ist schwer. Womöglich unmöglich. Womöglich wahr. Was zählt, letztendlich, sind Taten…

Die Einkehr…

… hält selbst innere Einkehr. das Tor hält verschlossen lädt noch nicht ein der Zaun gebietet Abstand gewährt Einblick sagt: Bleib draußen! Davor ein Pilger aus vergangener Zeit er kam als Fremder auf der Durchreise Er kam nicht weiter das Misstrauen der andern war zu stark Er überlebte es nicht Seither wird er als Heiliger verehrt…

Morgenschatten

… an einem Tag im Vorfrühling im März der Weihnachtsstern leuchtet in der Sonne ein welkes Blatt bittet um Gnade Ostern kommt bald die Wiederauferstehung der Freude am Leben der Lust der Sinnlichkeit die karge Zeit ist vorüber jubiliert dankt und liebt vergebt lebt seht kniet nieder auf die Erde sie, die alles trägt alles…

Kopfloses altes Haus …

Brief an die Freundin: …. Alles in der Schwebe, also. So wie mein Haus. Dachboden inzwischen völlig weg. Kopfloses altes Haus, fast so wie ich … die Metamorphose des Gebäudes spiegelt meine eigene innere Entwicklung wider, finde ich ausgesprochen spannend, unterhaltend … mittlerweile, am Anfang befand ich mich am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Ich begriff, dass…

Wake up

Who’s demanding commanding suggesting advising expecting that? Who’s considering following giving in capitulate conceding to that? Waking up to reality? Loosing a dream? What is more real a dream of reality a reality of lost dreams? Take nothing for granted a gift is a gift we own nothing at all that’s why we could be ever…

Heart Lost On Pavement

OUCH! It fell and landed hard merged into the concrete of the pavement people trampled on it not knowing this heart was still alive and real but it never stopped beating and someone came picked it up and caressed it it stopped bleeding but still pushed blood through my veins brave heart of mine and…

Blossom

Noch sind sie überschaubar, die Blüten, und jede einzelne von ihnen wird begrüßt, wenn sie erwacht, in der Vase, zuhaus, auf dem Schrank oder auf dem Tisch. Die Seele hungert nach dem Licht des Frühlings, es ist die Zeit des Erwachens und Strebens. Die Schwere des Winters drückt auf die Schultern, es ist viel Trauer dabei, schwer, Lebwohl zu sagen….

Eine Ahnung

Nach dem Sturm kehrt Ruhe ein. Der Winter ist vorbei, auch wenn er vielleicht noch einige Male grimmig sein Haupt schüttelt. Aber der Greis weiß, er muss gehen, es ist nur eine Frage der Zeit. Der Frühling schießt da und dort bereits recht ungeduldig hervor, ungestüm wie immer. Nur am Anfang verhalten, schüchtern. Die ersten…

Oh Himmel hilf!

Lass mich weder meinen Verstand noch mein Verständnis verlieren ob des Wahnsinns in der Welt, der immer mehr um sich schlagenden verzweifelten, wütenden, immer blinder werdenden Angst. Die ihre seltsam gefräßigen Blüten blutrünstig fleischfressend entfaltet, nein, wie ein verhängnisvolles Netz über die Menschheit wirft und in Geiselhaft nimmt. Sie braucht Blut und Fleisch, die Angst….

Himmel!

Wohin verschwindet das Blau des Himmels, wenn es Nacht wird? Ist es sein Kleidungsstück bei Tag?  Und des nachts hüllt er sich in Schwarz? Mit Sternen und  dem Mond als seinen Schmuck. Des Tages Blau ganz schlicht. Manchmal verbrämt mit weißem Hermelin. Von Zeit zu Zeit in Asche getaucht. Je nachdem. So wie auch die Nacht sich in graue…

Schattenwerfer, die wir sind …

Der Wind weht, wir sind das Laub des längst vergang’nen Sommers. Durch’s Geschehen gewirbelt, als gäbe es kein Morgen, landen wir auf dem feuchten, nasskalten Boden. Auf der Erde. Wir sind Kompost. Was haben wir gesät? Werden Rosen blühen? Auch diese haben Dornen. Habt Acht! Auf die Schatten, die wir werfen, über jene, die noch…

Losgelassen.

Ihre Absätze klapperten am Asphalt, die Schritte hallten wider im Licht der Nachmittagssonne. Sie eilte. Sie freute sich. Sie war ungeduldig. Sie bezähmte sich. Sie lächelte. Sie stellte sich die Umarmung vor, die sie erwartete, den Kuss, den Hauch seines Atems, seine Körperwärme, seinen Geruch. Sie konnte seine Haut unter den Gewändern spüren, und in…